Putlos in Schleswig-Holstein – Ein tragischer Vorfall erschüttert die Sicherheitsbehörden: Bei einer Schießübung auf dem Bundeswehr-Truppenübungsplatz Putlos an der Ostsee ist am Montagabend ein Polizist ums Leben gekommen. Der tödliche Unfall ereignete sich auf dem weitläufigen, 1.250 Hektar großen Gelände, das regelmäßig von Soldaten und Polizisten für Schießtrainings genutzt wird. Dort wird unter anderem auch auf fliegende Ziele geschossen.
Spezialkräfte der Bundespolizei im Training
Am Abend des Unglücks waren Spezialkräfte der Bundespolizei auf dem Übungsplatz im Einsatz. Während des Trainings wurde ein Mann von einem Schuss tödlich getroffen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Bundespolizisten, der einer Spezialeinheit angehörte. Welche Einheit genau betroffen ist, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
Ermittlungen noch in der Nacht aufgenommen
Noch in der Nacht leiteten die Behörden umfangreiche Ermittlungen ein. „Das Kommissariat 1 der Lübecker Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Lübeck haben noch am Montagabend Ermittlungen zur Klärung des Geschehens eingeleitet und mit der Sicherung und Auswertung von Spuren und Hinweisen begonnen“, erklärte Dr. Jens Buscher, Sprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck. Der genaue Unfallhergang ist bislang unklar. Nach ersten Erkenntnissen deutet jedoch alles auf einen tragischen Unfall hin, so der Sprecher weiter.
Das Gelände des Truppenübungsplatzes ist flach und leicht hügelig, die Uferbereiche sind mit Schilfgras bewachsen. Die Kriminalpolizei hat die Arbeit an der Unglücksstelle aufgenommen und sichert Spuren. Weitere Details werden im Laufe des Tages erwartet.



