Polizistenmord: Angeklagter zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt
Polizistenmord: Zehneinhalb Jahre Haft

Nach dem Tod eines Dresdner Polizisten bei einer Verfolgungsjagd in Brandenburg ist der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Landgericht in Cottbus befand ihn eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge für schuldig.

Hintergrund der Tat

Der Vorfall ereignete sich im vergangenen Jahr, als der Polizist bei einer Verfolgungsjagd ums Leben kam. Der Angeklagte hatte ein Geständnis abgelegt und sich zu den Vorwürfen geäußert. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben, bei dem der Beamte getötet wurde.

Urteil des Landgerichts

Das Gericht verhängte die Haftstrafe in Höhe von zehn Jahren und sechs Monaten. Es sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte durch sein rücksichtsloses Verhalten den Tod des Polizisten verursacht hatte. Die Verteidigung hatte auf eine mildere Strafe plädiert, doch das Gericht folgte der Argumentation der Staatsanwaltschaft.

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Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt und erneut die Diskussion über die Gefahren illegaler Autorennen entfacht. Die Polizei betonte die hohe Risikobereitschaft der Beteiligten und die verheerenden Folgen solcher Straftaten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; die Möglichkeit einer Revision besteht.

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