Protest in Dresden wegen Unwetterwarnung verschoben
Protest in Dresden wegen Unwetter verschoben

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat eine für Montagnachmittag geplante Protestkundgebung vor dem Sächsischen Landtag in Dresden aus Sicherheitsgründen verschoben. Grund seien aktuelle Warnungen vor Gewitter, Starkregen und Windböen, teilte die GEW mit.

Sicherheit geht vor

„Die Lage erscheint nicht dramatisch, aber unvorhersehbar. Da die Sicherheit aller Beteiligten vorgeht, haben wir uns schweren Herzens für diesen Schritt entschieden“, erklärte GEW-Vorsitzender Burkhard Naumann. Die Demonstration war zum Tag der Kinderbetreuung geplant und richtete sich gegen den Personalabbau in Kindertagesstätten.

Kritik an Personalschlüssel

Naumann betonte, dass Sachsen bundesweit den zweitschlechtesten Personalschlüssel für Kitas habe. Für die Erzieherinnen und Erzieher bedeute das vor allem Selbstaufopferung. „Zwar hat die Sächsische Staatsregierung beim Kita-Kongress in der vergangenen Woche mehr Geld für die Kommunen zur Kita-Finanzierung angekündigt. Doch bisher scheint es so, dass dieses an keine Bedingungen geknüpft ist“, kritisierte der GEW-Chef.

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Nachholtermin geplant

Die Kundgebung soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Die GEW werde erneut zu einer Protestaktion aufrufen, sobald ein neuer Termin feststehe.

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