Razzia in Sachsen-Anhalt: Polizei findet Kupfer und Diebesgut bei Buntmetall-Dieben
Razzia bei Buntmetall-Dieben in Sachsen-Anhalt

Bei einer Razzia im Saalekreis und im Mansfeld-Südharz hat die Polizei umfangreiches Beweismaterial bei mutmaßlichen Buntmetall-Dieben sichergestellt. Die Durchsuchungen fanden am Mittwoch in Bad Lauchstädt sowie im Seegebiet Mansfelder Land statt, wie die Polizei mitteilte.

Ermittlungen wegen schweren Diebstahls

Im Fokus der Ermittler standen zwei Männer im Alter von 27 und 39 Jahren. Sie stehen im Verdacht, mehrfach Buntmetall an der Bahnstrecke zwischen Eisleben und Halle gestohlen und für den Verkauf vorbereitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft Halle wirft ihnen besonders schweren Fall des Diebstahls, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe vor.

Fund bei der Razzia

Bei den Durchsuchungen der Wohnhäuser und Nebengebäude der Beschuldigten fanden die Beamten Kupferkabel, Kabelisolierungen, Abgabebelege, Datenträger sowie diverses Tatwerkzeug. Darunter befanden sich Kabelabisolierer, Bolzenschneider, Trennschleifer und Cuttermesser. Zudem entdeckten die Bundespolizisten eine nicht erlaubte Menge an Cannabisblüten, Gewehrmunition und weitere Diebesgüter in Form von Autokennzeichen.

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Der 39-jährige Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und zur Vernehmung auf das Bundespolizeirevier in Halle gebracht. Insgesamt waren 32 Bundespolizisten an dem Einsatz beteiligt. Die Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Magdeburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Halle durch.

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