Papiercontainer brennt vor Flüchtlingsunterkunft in Göhren
Brand vor Flüchtlingsunterkunft in Göhren

In der Nacht von Montag, dem 4. Mai, auf Dienstag, dem 5. Mai, geriet in Göhren bei Woldegk in den frühen Morgenstunden ein 1000-Liter-Papiercontainer in Brand. Der Container stand vor einer Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises, in der Geflüchtete untergebracht sind. Er brannte vollständig nieder und drohte, Bäume, Buschwerk und eine Hecke in Brand zu setzen.

Wachmann bei Löschversuch verletzt

Die Feuerwehr Woldegk wurde nach ersten Löschversuchen von einem Wachmann alarmiert. „Der Rettungsdienst musste vor Ort einen Wachmann versorgen, der während des Löschversuchs Qualm eingeatmet hatte und dann über Kopfschmerzen klagte“, sagte Lukas Aßmann, Ortswehrführer der Feuerwehr Woldegk. Die Glut sei bis in eine Hecke gezogen. Die Kameraden der Feuerwehr Woldegk löschten diese mit Wasser ab. Umliegende Bäume und Buschwerk drohten in Brand zu geraten, so Aßmann.

Einsatzdauer und Schadenshöhe

Die Einsatzdauer belief sich auf circa zwei Stunden. Die Feuerwehren Woldegk und Hinrichshagen, ein Rettungswagen aus Alt Käbelich und die Polizei waren bei dem Einsatz vor Ort. Die Schadenshöhe beläuft sich nach Polizeiangaben auf circa 200 Euro. Die Kripo hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen, heißt es von der Polizei. Von den Geflüchteten sei niemand verletzt worden, da der Container in der Fürstenwerder Chaussee abseits vom Haus gestanden hätte.

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