Auf der A9 im Burgenlandkreis hat es am Mittwochabend auf regennasser Fahrbahn in Fahrtrichtung Berlin kurz nacheinander mehrere Unfälle gegeben. Dabei wurde ein Autofahrer verletzt, und es entstand insgesamt hoher Sachschaden. Wie die Autobahnpolizei in Weißenfels mitteilte, waren die Unfallbeteiligten angesichts des Aquaplanings jeweils zu schnell unterwegs.
Erster Unfall zwischen Naumburg und Weißenfels
Gegen 19 Uhr verlor ein Pkw-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Naumburg und Weißenfels die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und drehte sich mehrfach. Der Fahrer wurde dabei verletzt und ins Krankenhaus nach Weißenfels eingeliefert. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer erkannte die herumliegenden Trümmerteile zu spät, überfuhr diese mit seinem Wagen und beschädigte sein Fahrzeug. Wegen Bergung und Reinigung musste die Richtungsfahrbahn bis kurz vor Mitternacht gesperrt werden.
Weitere Unfälle nahe der Anschlussstelle Naumburg
Gegen 19.20 Uhr kam nahe der Anschlussstelle Naumburg ein weiterer Pkw von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Nur zehn Minuten später, gegen 19.30 Uhr, geriet ein dritter Pkw in dem betroffenen A9-Abschnitt ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelleitplanke. Auch hier entstand Sachschaden, jedoch blieben die Insassen unverletzt.
Die Polizei warnt eindringlich davor, bei Regen und insbesondere bei Aquaplaning-Gefahr die Geschwindigkeit anzupassen. Aquaplaning tritt auf, wenn sich ein Wasserfilm zwischen Reifen und Fahrbahn bildet und das Fahrzeug aufschwimmt, sodass Lenk- und Bremsmanöver wirkungslos werden. Besonders auf Autobahnen kann dies zu schweren Unfällen führen.



