Berlin-Lichtenberg: Mann durch Sprengstoff schwer verletzt - Polizei findet Chemikalien in Wohnung
Sprengstoffverletzung in Berlin: Polizei findet Chemikalien

Berlin-Lichtenberg: Mann durch Sprengstoff schwer verletzt - Polizei findet Chemikalien in Wohnung

In Berlin-Lichtenberg hat sich ein 28-Jähriger schwer verletzt, mutmaßlich durch den Umgang mit Sprengstoff. Die Polizei durchsuchte seine Wohnung und stellte Schwarzpulver sowie weitere Chemikalien sicher. Der Mann steht nun unter Verdacht, gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben.

Schwere Verletzungen und Schweigen des Betroffenen

Vor etwa zwei Wochen begab sich der 28-Jährige mit schweren Verletzungen am Oberkörper selbst in ein Krankenhaus. Wie er sich diese Verletzungen zugezogen hatte, verriet er den behandelnden Ärzten nicht. Diese entwickelten jedoch einen konkreten Verdacht und schalteten umgehend die Polizei ein.

Polizeiliche Durchsuchung und Funde

Die Polizei erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss und rückte am Mittwoch und Donnerstag in der Wohnung des Verletzten an. Bei der Aktion wurden Schwarzpulver und weitere Chemikalien beschlagnahmt. Laut Polizeiangaben wollte der 28-Jährige mit diesen Stoffen pyrotechnische Gegenstände herstellen.

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Eine erste Überprüfung ergab, dass die sichergestellten Substanzen nicht unmittelbar gefährlich sind. Dennoch ermittelt die Polizei gegen den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz.

Keine Hinweise auf politische Motivation

Bislang gibt es nach Angaben einer Behördensprecherin keine Anzeichen für eine politische Motivation oder konkrete Anschlagspläne. Der Fall wird als Einzelvorfall behandelt. Die Ermittlungen laufen weiter, um die genauen Umstände der Verletzung und die Herkunft der Chemikalien aufzuklären.

Der Vorfall unterstreicht die Risiken des unerlaubten Umgangs mit Sprengstoffen und die Bedeutung strenger Kontrollen. Die Polizei betont, dass solche Vorfälle ernst genommen und konsequent verfolgt werden.

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