Schuhhandel in Bayern: Traditionsunternehmen Sutor insolvent
Sutor insolvent: Zukunft der Münchner Filiale ungewiss

Das bayerische Traditionsunternehmen Sutor, bekannt für seine mehr als 40 Filialen in ganz Bayern, hat Insolvenz angemeldet. Seit über 90 Jahren ist das Schuhgeschäft aus Landshut fester Bestandteil der bayerischen Einzelhandelslandschaft – auch in München. Nun stellt sich die Frage: Wie geht es nach der Insolvenz weiter?

Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Landshut hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Sutor Schuhhaus GmbH eröffnet. Das Unternehmen hatte bereits im April einen Antrag gestellt. Betroffen sind rund 400 Mitarbeiter in ganz Bayern. Der Geschäftsbetrieb soll vorerst fortgeführt werden, doch die Zukunft vieler Filialen ist ungewiss.

Situation in München

Die Münchner Filiale, die sich in der Innenstadt befindet, ist von der Insolvenz ebenfalls betroffen. Ob sie erhalten bleiben kann, hängt von der weiteren Entwicklung des Verfahrens ab. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter wurde bestellt, um die Sanierungschancen zu prüfen. Interessenten für eine Übernahme haben sich bereits gemeldet.

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Das Stammhaus in Landshut hingegen bleibt vorerst geöffnet und ist weiterhin Teil des Stadtbildes. Die Zukunft der anderen Standorte wird derzeit evaluiert. Kunden, die Gutscheine besitzen, sollten diese möglichst bald einlösen, da eine Einlösung nach der Insolvenzeröffnung nicht mehr garantiert ist.

Hintergrund des Unternehmens

Sutor wurde 1932 in Landshut gegründet und entwickelte sich zu einer festen Größe im bayerischen Schuhhandel. Mit einem breiten Sortiment an Schuhen für Damen, Herren und Kinder sowie einer hauseigenen Schuhpflege war das Unternehmen bei vielen Kunden beliebt. Die Insolvenz wird auf die schwierige Marktlage im Einzelhandel, gestiegene Kosten und verändertes Kaufverhalten zurückgeführt.

Ob es eine Rettung für Sutor gibt, bleibt abzuwarten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob ein Investor gefunden werden kann, der das Unternehmen ganz oder teilweise übernimmt. Für die Münchner Filiale besteht noch Hoffnung, doch eine endgültige Entscheidung steht aus.

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