Telefonbetrug im Landkreis Gotha: Frau verliert mehr als 60.000 Euro durch falschen Bankmitarbeiter
Eine 63-jährige Frau aus dem Landkreis Gotha ist Opfer eines schwerwiegenden Telefonbetrugs geworden und hat dabei mehr als 60.000 Euro verloren. Die Polizei berichtet, dass die Seniorin am Dienstag einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter einer Kreditbank erhielt, der sich als vertrauenswürdiger Bankangestellter ausgab.
Die Masche: Kartenüberprüfung als Vorwand für Betrug
Unter dem Vorwand einer angeblichen „Kartenüberprüfung“ forderte der Betrüger die Frau auf, im Online-Banking mehrere Freigaben zu erteilen. Die arglose Seniorin folgte den Anweisungen, ohne zu ahnen, dass sie damit den Zugriff auf ihr Konto ermöglichte. Kurz nach dem Telefonat bemerkte sie, dass erhebliche Geldbeträge in Höhe von über 60.000 Euro von ihrem Konto abgebucht worden waren.
Die Polizei im Kreis Gotha hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Solche Fälle häufen sich bundesweit, wobei Kriminelle gezielt ältere Menschen anrufen und sich als Bankmitarbeiter ausgeben, um an sensible Daten und Geld zu gelangen.
Polizei gibt klare Schutz-Tipps für Verbraucher
Um sich vor solchen Betrugsversuchen zu schützen, empfiehlt die Polizei folgende Maßnahmen:
- Sofort auflegen: Bei unerwarteten Anrufen von angeblichen Bankmitarbeitern sollte man sofort das Gespräch beenden.
- Keine Zugangsdaten weitergeben: Niemals Passwörter, PINs oder TANs am Telefon preisgeben, egal wie dringlich der Anrufer wirkt.
- Bank über offizielle Wege kontaktieren: Im Zweifelsfall die Bank über bekannte, offizielle Kontaktwege wie die Hotline oder eine Filiale erreichen, um die Situation zu klären.
- Polizei informieren: Betroffene sollten umgehend die Polizei benachrichtigen, um weitere Schäden zu verhindern und die Ermittlungen zu unterstützen.
Diese Vorfälle zeigen, wie wichtig Wachsamkeit im Umgang mit persönlichen Finanzdaten ist. Die Polizei betont, dass echte Bankmitarbeiter niemals am Telefon nach sensiblen Informationen fragen würden. Verbraucher sollten stets skeptisch sein und bei Verdacht sofort handeln.



