Terrorverdacht: Ehemaliger IS-Unterstützer erschießt Dozent an US-Universität in Norfolk
Terrorverdacht: IS-Unterstützer erschießt Dozent an US-Uni

Terrorverdacht: Ehemaliger IS-Unterstützer erschießt Dozent an US-Universität in Norfolk

Ein tragischer Amoklauf hat den Campus der Old Dominion University in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia erschüttert. Bei dem Vorfall am Donnerstagmorgen gegen 10.45 Uhr Ortszeit wurde ein Dozent, der ehemaliger Offizier war, getötet und mindestens zwei weitere Personen verletzt. Der mutmaßliche Schütze, ein 36-jähriger ehemaliger Angehöriger der Nationalgarde von Virginia, wurde laut Behördenangaben „neutralisiert“ und ist ebenfalls tot.

Details zum tragischen Vorfall an der Wirtschaftsfakultät

Die Schüsse fielen in der Wirtschaftsfakultät der Universität, wo drei Personen verletzt wurden. Eine der verletzten Personen, der Dozent und ehemalige Offizier, erlag später seinen schweren Verletzungen. Eine weitere Person schwebt in Lebensgefahr. Nach Angaben eines Armeesprechers zählen zwei Mitglieder des Ausbildungskorps für Reservistenoffiziere der Hochschule zu den Opfern des Angriffs.

Der mutmaßliche Schütze hatte eine belastete Vergangenheit: Wie „CBS News“ berichtet, hatte der Mann im Oktober 2016 gestanden, versucht zu haben, die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) materiell zu unterstützen. Dafür wurde er zu elf Jahren Haft verurteilt, aber im Dezember 2024 vorzeitig aus der Haft entlassen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Terrorermittlungen und mutiges Eingreifen von Studenten

Aufgrund dieser Vorgeschichte wird die Tat als möglicher Terrorakt untersucht, wie FBI-Direktor Kash Patel erklärte. Er teilte mit, dass der Schütze tot sei, nachdem „eine Gruppe mutiger Studenten eingeschritten und ihn überwältigt“ habe. Ihr entschlossenes Eingreifen und das schnelle Handeln der Polizei hätten „zweifellos Leben gerettet“ und eine noch größere Tragödie verhindert.

Der Campus im stark von der Marine geprägten Norfolk wurde zwischenzeitlich vollständig gesperrt, alle Vorlesungen für den Tag wurden abgesagt. Etwa eine Stunde nach dem Verbrechen teilte die Universität mit, dass keine unmittelbare Gefahr mehr bestehe und die Sperrung des Gebiets aufgehoben wurde.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat und den möglichen terroristischen Hintergründen dauern an, während die Universitätsgemeinschaft mit den Folgen dieser erschütternden Gewalttat zu kämpfen hat.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration