Totschlag in Arbeiterunterkunft: Angeklagter gesteht tödlichen Messerstich
Totschlag in Unterkunft: Angeklagter gesteht

Vor dem Landgericht Oldenburg hat ein Prozess um den gewaltsamen Tod eines Mannes in einer Arbeiterunterkunft begonnen. Der 23-jährige Angeklagte gestand zum Auftakt, das Opfer mit einem Küchenmesser erstochen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor.

Hintergrund der Tat

Laut Anklage tötete der Vietnamese im November 2025 einen Landsmann mit einem etwa 14 Zentimeter langen Messer. Der wuchtige Stich in den Rücken war tödlich; das Opfer starb innerhalb weniger Minuten. Vor der Tat war ein verbaler Streit über eine mutmaßliche Ruhestörung vorausgegangen. Beide Männer arbeiteten in der Geflügelverarbeitung und lebten in einer Gemeinschaftsunterkunft für Arbeiter in Großenkneten.

Prozessverlauf

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft. Das Gericht hat für den Prozess zunächst vier weitere Termine im Mai und Juni anberaumt. Ein Gerichtssprecher bestätigte das Geständnis des 23-Jährigen.

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