Trio bei Osnabrück schießt mit Kleinkalibergewehr auf Bushaltestellen
Im Landkreis Osnabrück haben drei junge Männer in der Nacht auf Dienstag mit einem Kleinkalibergewehr auf Bushaltestellen geschossen. Die Polizei konnte die Täter stoppen, nachdem ein Zeuge bei der Verfolgung half. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.
Nächtliche Schießerei im südlichen Kreis Osnabrück
Die drei 22-jährigen Männer fuhren nachts durch drei Gemeinden im südlichen Teil des Landkreises Osnabrück. Aus ihrem Fahrzeug heraus zielten sie mit einem Kleinkalibergewehr auf Bushaltestellen. Laut Polizeiangaben gingen die Verglasungen von mindestens neun Haltestellen zu Bruch. Ob noch weitere Bushaltestellen beschädigt wurden, wird derzeit geprüft.
Zeuge hilft bei der Ergreifung der Täter
Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete die nächtliche Tour der drei Männer und informierte die Polizei. Dank seiner Mithilfe konnten die Beamten die Täter stellen und die Schießerei beenden. Die Polizei ermittelt nun zu den genauen Umständen der Tat und dem Motiv der jungen Männer.
Sachschaden im fünfstelligen Bereich
Der durch die Schüsse verursachte Schaden liegt laut Polizei im fünfstelligen Bereich. Die Reparatur der beschädigten Bushaltestellen wird mehrere Tausend Euro kosten. Die Polizei betont, dass solche Sachbeschädigungen nicht nur finanzielle Folgen haben, sondern auch die Sicherheit und Infrastruktur der Gemeinden beeinträchtigen.
Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei bittet um weitere Zeugenaussagen. Die drei festgenommenen Männer müssen sich nun wegen Sachbeschädigung und möglicher weiterer Straftaten verantworten.



