Washington – Nach dem Schusswaffenangriff auf ein Gala-Dinner mit US-Präsident Donald Trump hat der mutmaßliche Täter vor einem Bundesgericht auf nicht schuldig plädiert. Der 31-jährige Cole Tomas Allen ließ durch seinen Verteidiger in allen Anklagepunkten einen nicht schuldigen Status erklären, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten. Nähere Angaben zur Verteidigungsstrategie wurden zunächst nicht bekannt.
Vorwürfe gegen den Angeklagten
Die Anklage wirft Allen unter anderem den versuchten Mord an Präsident Trump vor. Zudem soll er einen Bundesbeamten mit einer tödlichen Waffe angegriffen, Schusswaffen und Munition mit dem Ziel transportiert haben, eine Straftat zu begehen, und während eines Gewaltverbrechens eine Schusswaffe benutzt, getragen, gezeigt und abgefeuert haben. Bislang hat sich Allen laut Justizangaben nicht selbst zu den Vorwürfen geäußert.
Der Vorfall im Hilton-Hotel
Ende April soll Allen in das Hilton-Hotel in Washington eingedrungen sein, während dort Trump, Regierungsmitglieder und zahlreiche Journalisten beim jährlichen Abendessen der Korrespondentenvereinigung des Weißen Hauses versammelt waren. Der schwer bewaffnete Mann erreichte jedoch nicht den Ballsaal. Ein Sicherheitsbeamter wurde angeschossen, erlitt aber durch seine Schutzweste keine schweren Verletzungen.
Dem Angeklagten droht bei einer Verurteilung eine jahrzehntelange Haftstrafe. Das Verfahren wird vor einem Bundesgericht in Washington geführt.



