Traurige Gewissheit: Vermisster 56-Jähriger aus Genthin in Wald bei Jerichow tot aufgefunden
Vermisster 56-Jähriger aus Genthin tot in Wald bei Jerichow

Traurige Gewissheit nach monatelanger Suche

Nun herrscht traurige Gewissheit für die Angehörigen und die Ermittlungsbehörden: Der seit dem 4. Oktober 2025 vermisste 56-jährige Mann aus Genthin ist tot. Seine teilskelettierte Leiche wurde in einem abgelegenen Waldstück in der Nähe von Jerichow aufgefunden. Die Polizeiinspektion Stendal hat die Identität des Toten nun offiziell bestätigt.

Fundort hinter dem Ortsausgang Jerichow

Laut den aktuellen Polizeiangaben befand sich der Fundort der Leiche hinter dem Ortsausgang von Jerichow in Richtung Mangelsdorf. Genauer gesagt handelte es sich um das Gebiet entlang der Verlängerung der Johannes-Lange-Straße, einem eher abgeschiedenen Waldabschnitt. Die Entdeckung erfolgte bereits am 10. März 2026, doch die Identifizierung dauerte aufgrund des fortgeschrittenen Zustands der Leiche einige Zeit.

Umfangreiche Suchmaßnahmen blieben erfolglos

Der 56-Jährige war seit dem Nachmittag des 4. Oktober 2025 als vermisst gemeldet. Trotz intensiver und weitreichender Suchaktionen, bei denen modernste Techniken wie Drohnen, speziell ausgebildete Spürhunde und Einheiten der Landesbereitschaftspolizei zum Einsatz kamen, konnte der Mann damals nicht gefunden werden. Die Suche erstreckte sich über mehrere Monate und involvierte zahlreiche Einsatzkräfte, blieb jedoch ohne das erhoffte Ergebnis.

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Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Im Rahmen der gründlichen Untersuchungen, einschließlich einer Obduktion, konnten die Ermittler keine Anzeichen für ein Fremdverschulden feststellen. Die Polizei betont, dass alle Indizien in eine andere Richtung weisen. Aufgrund der besonderen Umstände dieses Falls und der damit verbundenen öffentlichen Aufmerksamkeit wird hier ausnahmsweise darüber berichtet, obwohl es generelle Richtlinien gibt, die von einer Berichterstattung über Suizide abraten, um Nachahmungstaten zu vermeiden.

Hilfeangebote für Betroffene

Für Personen, die sich durch diese Nachricht betroffen fühlen oder in einer ähnlichen Situation Hilfe benötigen, stehen verschiedene Unterstützungsangebote zur Verfügung. Die Telefonseelsorge bietet anonyme, kostenlose und ideologiefreie Beratung an. Erreichbar ist sie unter den bundesweit kostenlosen Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Dort erhalten Ratsuchende rund um die Uhr professionelle Hilfe und ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte.

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