Vier Deutsche bei Flugzeugabsturz in Namibia gestorben
Vier Deutsche bei Flugzeugabsturz in Namibia tot

Bei einem Flugzeugabsturz in Namibia sind vier Deutsche ums Leben gekommen. Das Auswärtige Amt bestätigte dem SPIEGEL das Unglück. Demnach stünden die Mitarbeiter der Botschaft Windhoek eng mit den lokalen Behörden in Kontakt.

Zunächst hatte die Fluggesellschaft Desert Air das Verschwinden und später den Absturz einer kleinen Propellermaschine bekannt gegeben und mitgeteilt, dass alle vier Insassen ums Leben gekommen seien. „An Bord des Flugzeugs befanden sich ein Pilot und drei deutsche Staatsangehörige“, heißt es in einer Mitteilung. „Leider gab es keine Überlebenden.“

Abflug in Windhoek

Die drei deutschen Touristen und der deutsche Pilot waren am Sonntag mit einer Cessna 210 vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhoek abgeflogen. Der Kleinflieger hätte etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen sollen, erreichte aber nie sein Ziel. Das Wrack sei am Montagmorgen gefunden worden.

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Untersuchung eingeleitet

Namibische Behörden hätten eine offizielle Untersuchung in die Unfallursache eingeleitet, heißt es weiter. Sossusvlei ist eines der bekanntesten Touristenziele in dem südwestafrikanischen Land, berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.

Die deutschen Behörden stehen in engem Austausch mit den namibischen Stellen, um die Hintergründe des Absturzes zu klären. Die Identität der Opfer wurde bislang nicht offiziell bestätigt, es wird jedoch davon ausgegangen, dass es sich um eine Reisegruppe handelte, die die berühmten Dünen besuchen wollte.

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