Weltkriegsbombe in Bad Dürrenberg erfolgreich entschärft
Im Bad Dürrenberger Ortsteil Tollwitz im Saalekreis ist eine Weltkriegsbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Die Entschärfung verlief ohne Zwischenfälle, und alle zuvor verhängten Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen sind inzwischen aufgehoben. Dies bestätigte eine Sprecherin des Landkreises in einer offiziellen Mitteilung.
Fund bei Bauarbeiten und umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen
Der 250 Kilogramm schwere Sprengkörper wurde im Rahmen von Sondierungsarbeiten für den Bau einer Fernwärmetrasse entdeckt. Aufgrund der potenziellen Gefahr durch die historische Bombe wurden umgehend umfassende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Es wurde eine Sperrzone mit einem Radius von 750 Metern um den Fundort eingerichtet, die die Ortslagen Tollwitz, Ragwitz und Kauern umfasste.
Als Teil der Evakuierungsmaßnahmen blieben eine Grundschule und ein Kindergarten geschlossen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Räumung betraf mehrere Ortsteile von Bad Dürrenberg und erforderte eine koordinierte Zusammenarbeit von Behörden und Einsatzkräften.
Entwarnung nach erfolgreicher Entschärfung
Nach der erfolgreichen Entschärfung der Bombe konnten alle betroffenen Bereiche wieder freigegeben werden. Die Landkreissprecherin betonte, dass die Maßnahmen reibungslos verlaufen seien und keine Verletzungen oder Schäden zu verzeichnen sind. Die Entschärfung unterstreicht die anhaltende Herausforderung durch Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland, die bei Bauarbeiten oder anderen Erdarbeiten immer wieder auftauchen.
Die Behörden appellieren weiterhin an die Bevölkerung, bei Verdacht auf Kampfmittel umgehend die Polizei zu informieren und keine eigenen Versuche zur Bergung oder Untersuchung zu unternehmen. Solche Funde erfordern stets professionelles Handeln durch spezialisierte Kampfmittelräumdienste.



