WLAN-Name löst Terror-Alarm aus: Israelische Kampfjets eskortieren Flugzeug
WLAN-Name löst Terror-Alarm aus: Kampfjets eskortieren Flugzeug

WLAN-Name löst Terror-Alarm in Flugzeug aus: Israel schickt Kampfjets

Ein scheinbar harmloser Scherz hat zu einem massiven Sicherheitseinsatz geführt. Ein Passagier einer Wizz-Air-Maschine von London nach Tel Aviv löste mit dem WLAN-Namen auf seinem Handy einen Militäreinsatz aus, der israelische Kampfjets auf den Plan rief.

Eskorte zum Flughafen Ben Gurion

Der Airbus der ungarischen Billigfluggesellschaft wurde nach einem Vorfall über dem Mittelmeer von Kampfflugzeugen der israelischen Luftwaffe zum Flughafen Ben Gurion eskortiert. Bei der Landung warteten bereits ein Dutzend Polizisten und Sicherheitskräfte auf dem Rollfeld, was laut Medienberichten zu Angst und Panik an Bord führte.

Der Sicherheitsvorfall begann, als ein anderer Passagier versuchte, sich mit dem WLAN an Bord zu verbinden. Dabei fiel ihm ein verdächtiger Hotspot-Name auf, der von einem Handy erzeugt wurde. Aus Sorge vor einem möglichen Terroranschlag informierte er umgehend die Kabinen-Crew.

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Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen

Die Mitarbeiter an Bord benachrichtigten den Zielflughafen, woraufhin die israelischen Kampfflugzeuge aufstiegen. Nach der sicheren Landung kontrollierten Beamte alle Fluggäste und das Gepäck. Anschließend durchsuchte die Polizei mit Bomben-Spürhunden den gesamten Airbus A320.

Waffen oder Sprengstoff wurden jedoch nicht gefunden. Die vermeintliche Bedrohung entpuppte sich als Kinderstreich: Der minderjährige Sohn eines jüdisch-orthodoxen Ehepaares hatte vor Abflug unbemerkt den WLAN-Namen auf dem Handy seiner Eltern geändert – in das arabische Wort für „Terrorist“.

Folgen des Fehlalarms

Die israelische Flughafenbehörde bestätigte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Ein Sprecher von Wizz Air betonte, dass der Flug W95301 sicher gelandet sei und niemand verletzt wurde.

Möglicherweise müssen sich die Eltern des Jungen an den Kosten für den Abfangeinsatz der israelischen Luftwaffe beteiligen. Der Vorfall wird derzeit noch untersucht, und es bleibt abzuwarten, welche rechtlichen Konsequenzen der scheinbar harmlose Scherz nach sich ziehen wird.

Dieser Vorfall unterstreicht die hohe Sensibilität der israelischen Sicherheitsbehörden angesichts der anhaltenden Bedrohungslage. Gleichzeitig zeigt er, wie schnell vermeintlich kleine Handlungen zu großen Sicherheitseinsätzen führen können.

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