Wohnungsbrand in Dessau: Mieter mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert
Wohnungsbrand in Dessau: Mieter mit Rauchgasvergiftung

Schwerer Wohnungsbrand in Dessau: Mieter erleidet Rauchgasvergiftung

Bei einem verheerenden Wohnungsbrand im Dessauer Neubaugebiet Zoberberg ist am Sonntag, dem 15. Februar, ein beträchtlicher Sachschaden von 10.000 Euro entstanden. Der betroffene Mieter der Brandwohnung musste mit dem dringenden Verdacht auf eine akute Rauchgasvergiftung umgehend in das Dessauer Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr Dessau-Roßlau wurde gegen 17:05 Uhr in den Pappelgrund alarmiert, wo sich der sechsgeschossige Wohnblock befindet.

Einsatz der Feuerwehr im fünften Obergeschoss

Die brennende Wohnung lag im fünften Obergeschoss des Gebäudes. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte hatten bereits mehrere Bewohner vorsorglich das Gebäude verlassen. Der Mieter der Brandwohnung wurde vor der Haustür angetroffen und nach einer ersten Befragung wurde sofort eine mögliche Rauchgasintoxikation festgestellt, woraufhin umgehend der Rettungsdienst nachgefordert wurde. Parallel zu diesen lebensrettenden Erstmaßnahmen bereiteten die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung professionell vor.

Um eine Ausbreitung der gefährlichen Rauchgase zu verhindern, wurde vor dem Betreten der Wohnung ein spezieller Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür angebracht. Dieser sorgte dafür, dass die giftigen Gase nicht ins Treppenhaus ziehen konnten. Der Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr lokalisierte den Brandherd schließlich in der Küche der Wohnung.

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Effiziente Brandbekämpfung mit Druckluftschaum

Zur Bekämpfung des Feuers setzten die Einsatzkräfte modernen Druckluftschaum ein, um den Wasserschaden so gering wie möglich zu halten. Nach kurzer Zeit war der Brand erfolgreich gelöscht, und es folgten intensive Nachlöscharbeiten sowie eine gründliche Belüftung des gesamten Gebäudes. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alten und Mosigkau stellten einen zusätzlichen Sicherungstrupp bereit und suchten alle noch im Gebäude befindlichen Mieter auf, wobei es glücklicherweise keine weiteren Verletzungen oder Feststellungen gab.

Die Brandwohnung wurde anschließend an die Polizei übergeben, um weitere Untersuchungen einzuleiten. Zur genauen Brandursache machten die Behörden zunächst keine Angaben, sodass die Ermittlungen noch andauern. Insgesamt waren bei diesem aufwendigen Einsatz die Dessau-Roßlauer Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren Alten und Mosigkau mit sechs Fahrzeugen und 27 hochqualifizierten Einsatzkräften im Einsatz, die ihre Arbeit mustergültig verrichteten.

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