New Yorker Urteil: Yakuza-Mitglied zu 20 Jahren Haft verurteilt - Plutoniumhandel mit Iran vereitelt
Yakuza-Mitglied zu 20 Jahren Haft verurteilt - Plutoniumhandel

New Yorker Urteil: Yakuza-Mitglied zu 20 Jahren Haft verurteilt - Plutoniumhandel mit Iran vereitelt

In einem spektakulären Prozess in New York wurde das Mitglied der japanischen Yakuza-Mafia, Takeshi Ebisawa (61), zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Das Bezirksgericht sprach ihn schuldig, ein kriminelles Netzwerk aufgebaut zu haben, das sich über mindestens fünf Länder erstreckte und mit atomarem Material, Drogen und Waffen handelte. Die Strafe von 20 Jahren Gefängnis markiert einen bedeutenden Erfolg für die US-Strafverfolgungsbehörden.

Vier Jahre Undercover-Ermittlung der DEA

Über einen Zeitraum von vier Jahren führten Spezialkräfte der US-Drogenfahndung DEA intensive Ermittlungen gegen Ebisawa durch. Sie infiltrierten sein Netzwerk mit einem verdeckten Agenten, der sich als Drogen- und Waffenhändler ausgab. Dieser Undercover-Agent, bekannt als „UC-1“, konnte drei geplante kriminelle Geschäfte mit dem Mafia-Mitglied dokumentieren und vereiteln.

Plutonium für das iranische Atomprogramm

Ebisawa bot einem Komplizen von „UC-1“, der sich als iranischer General ausgab, Uran für das Atomwaffenprogramm des Iran an. Als dieser Deal abgelehnt wurde, schlug der Yakuza-Angehörige stattdessen Plutonium vor. Shelby Wratchford, Sprecherin der US-Bundesstaatsanwaltschaft, erklärte: „Das sollte für den iranischen Gebrauch noch besser und leistungsstärker als Uran sein.“ Proben des Nuklearmaterials wurden in Thailand übergeben und von einem US-Labor für Nuklearforensik analysiert. Die Untersuchung ergab nachweisbare Mengen an Uran, Thorium und waffenfähigem Plutonium.

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Weitere kriminelle Aktivitäten: Drogen und Waffen

Neben dem Handel mit nuklearen Materialien war Ebisawa in weitere illegale Geschäfte verwickelt:

  • Er wollte schwere Waffen, darunter Panzerabwehrraketen, gegen Heroin und Metamphetamin für eine Rebellengruppe in Myanmar tauschen.
  • Der Angeklagte versuchte, jeweils eine halbe Tonne Heroin und eine halbe Tonne Crystal Meth in New York zu verkaufen.
  • Geldwäsche war ein weiterer Bestandteil seiner kriminellen Tätigkeiten.

Im April 2022 nahm die DEA Ebisawa fest, und vor Gericht bekannte er sich in allen Anklagepunkten schuldig.

Klares Signal der US-Behörden

Terrance Cole, Chef der DEA, betonte die Bedeutung des Urteils: „Das Urteil sendet ein klares Signal: Wer die Vereinigten Staaten durch den Handel mit nuklearen Materialien, Drogen und Waffen bedroht, wird mit aller Härte des Gesetzes bestraft. Die DEA wird die Verschwörer zur Rechenschaft ziehen – ungeachtet der Entfernung und ihrer Loyalität.“ Die DEA-Spezialkräfte waren auch an anderen hochkarätigen Operationen beteiligt, darunter der Einsatz gegen den Drogenboss „El Mencho“ und die Entführung von Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro, was ihre globale Reichweite unterstreicht.

Dieser Fall zeigt die anhaltenden Bemühungen internationaler Strafverfolgungsbehörden, grenzüberschreitende kriminelle Netzwerke zu zerschlagen und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen zu verhindern.

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