Am 11. Mai 2016 wurde die chinesische Studentin Yangjie Li in Dessau von einem Pärchen brutal vergewaltigt und ermordet. Zehn Jahre später hat ihr Vater einen schmerzerfüllten Brief verfasst, der tief bewegt.
Ein schreckliches Verbrechen
Yangjie Li war für ihr Studium aus China nach Dessau-Roßlau gekommen. An jenem Maiabend wurde sie nach einer Joggingrunde in ein Haus neben ihrer Wohnung gelockt. Dort wurde sie stundenlang von einem Paar misshandelt und getötet. Die Tat erschütterte die Öffentlichkeit und sorgte international für Entsetzen.
Der Brief des Vaters
Nun, ein Jahrzehnt später, haben die Eltern der jungen Frau einen bewegenden Brief geschrieben. Er ist an Yili Lu und ihren Mann Rudolf Lückmann von der Hochschule Anhalt adressiert. In dem Brief heißt es unter anderem: „Die Tränen hören nicht auf zu fließen.“ Der Vater beschreibt den unermesslichen Schmerz, der bis heute anhalte, und die Sehnsucht nach seiner Tochter.
Der Brief ist ein Zeugnis der tiefen Trauer und der nie endenden Liebe der Eltern zu ihrem Kind. Gleichzeitig zeigt er, wie schwer es für die Familie ist, das Geschehene zu verarbeiten. Die Tat habe Narben hinterlassen, die nie ganz verheilen werden.
Die Eltern hoffen, dass die Erinnerung an Yangjie Li wach bleibt und dass ihr Tod nicht vergessen wird. Sie danken allen, die sie in den vergangenen Jahren unterstützt haben.



