Erneuter Einbruch auf Baustelle der Loitzer Badeanstalt: Werkzeuge und Diesel gestohlen
Zweiter Einbruch auf Baustelle der Loitzer Badeanstalt

Erneuter Einbruch bremst Sanierung der Loitzer Badeanstalt

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate wurde auf dem Baustellengelände der Loitzer Badeanstalt eingebrochen. In der Nacht von Montag zu Dienstag drangen unbekannte Täter erneut ein und entwendeten Werkzeuge sowie Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Die Polizeiinspektion Anklam ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und sicherte vor Ort Spuren.

Dreiste Täter trotz verstärkter Sicherungsmaßnahmen

Obwohl die Sicherheitsvorkehrungen nach dem ersten Einbruch im Februar verstärkt wurden, gelang es den Dieben erneut, auf das Gelände vorzudringen. „Wir hatten den Bagger schon so positioniert, dass der Baucontainer schwer zu erreichen ist. Doch ein kleiner Spalt hat offensichtlich ausgereicht, um ihn aufzuhebeln“, berichtete Bauleiter Thomas Zeisler von der Firma TBJ-Tiefbau GmbH Jarmen-Spezialtiefbau. Die Täter entwendeten unter anderem:

  • Kabeltrommeln für Starkstromkabel
  • Verschiedene Werkzeuge und Geräte
  • Dieselkraftstoff aus dem Bagger im Wert von etwa 500 Euro

Erneuter Rückschlag für das Bauunternehmen

Für das Team aus Jarmen bedeutet dieser erneute Vorfall einen schweren Schlag. Nach dem ersten Einbruch im Februar, bei dem ein vierstelliger Schaden entstand, mussten bereits zahlreiche Werkzeuge wie Winkelschleifer und Akkuschrauber ersetzt werden. Nun stehen die Mitarbeiter erneut vor der Aufgabe, gestohlene Ausrüstung neu zu beschaffen und den beschädigten Container zu reparieren.

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„Es ist sehr ärgerlich, wir befinden uns mit dieser Baustelle ja in unmittelbarer Nachbarschaft. Wir hoffen, dass dieser erneute Zwischenfall vielleicht auch etwas mehr sensibilisiert, auf diese Baustelle achtzugeben“, äußerte Bauleiter Zeisler seine Hoffnung auf erhöhte Aufmerksamkeit.

Verärgerung bei Auftraggeber und Stadtwerken

Sebastian Raus, Geschäftsführer der Loitzer Stadtwerke, die als Auftraggeber für die Sanierung fungieren, zeigte sich entsetzt über den erneuten Vorfall. „Das ist ein Unding. Die Abgrenzung wurde schon verstärkt, die Firma hat den Bagger vor dem Container positioniert, selbst das hat die Einbrecher nicht davon abgehalten, dort aktiv zu werden“, sagte er in einer ersten Reaktion.

Raus betonte die positive Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen und das große öffentliche Interesse an der Fertigstellung der Badeanstalt. „So etwas, was jetzt vorgefallen ist, wirft uns natürlich ein Stück zurück. Das ist ein Umstand, den niemand möchte“, fügte er enttäuscht hinzu.

Auswirkungen auf den Baufortschritt

Obwohl der genaue Schaden noch ermittelt wird, geht Bauleiter Zeisler davon aus, dass er erneut im vierstelligen Bereich liegen wird. Die notwendige Neuanschaffung der gestohlenen Werkzeuge und die Reparaturarbeiten werden den Baufortschritt voraussichtlich verzögern. Die Kriminalpolizei führt derzeit intensive Ermittlungen durch und sucht nach Zeugen oder Hinweisen zu den unbekannten Tätern.

Die Sanierung der Loitzer Badeanstalt steht unter besonderer öffentlicher Beobachtung, da sich eine große Mehrheit der Bevölkerung die baldige Wiedereröffnung der Anlage wünscht. Dieser erneute kriminelle Akt stellt einen herben Rückschlag für alle Beteiligten dar.

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