Finnland bleibt Spitzenreiter: Deutschland verbessert sich im Glücksranking
Zum neunten Mal in Folge haben sich die Finnen als das glücklichste Volk der Welt erwiesen. Deutschland konnte sich in der aktuellen Auswertung deutlich verbessern und landet nun auf Platz 17. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, woran es liegt, dass einige Nationen deutlich zufriedener sind als andere. Haben wir Deutschen vielleicht das Glück verlernt oder meckern wir einfach zu viel?
Expertenmeinung: Glück ist eine Frage der inneren Haltung
Stresscoach Jacob Drachenberg gibt dazu klare Antworten. Er betont, dass Glück in erster Linie eine Kopfsache sei. „Viele Menschen suchen das Glück im Außen, dabei liegt der Schlüssel zur Zufriedenheit in unserer eigenen Einstellung“, erklärt der Experte. Die Finnen hätten eine Kultur entwickelt, in der Wertschätzung für kleine Momente und eine positive Grundhaltung im Vordergrund stünden.
In Deutschland hingegen nehme man oft das Negative stärker wahr als die positiven Aspekte des Lebens. Diese Gewohnheit des Meckerns könne langfristig das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen, so Drachenberg. Es gehe nicht darum, Probleme zu ignorieren, sondern einen bewussteren Umgang mit den eigenen Gedanken zu entwickeln.
Praktische Tipps für mehr Zufriedenheit im Alltag
Der Stresscoach empfiehlt konkrete Schritte, um das persönliche Glücksempfinden zu steigern:
- Täglich drei positive Erlebnisse notieren
- Bewusste Dankbarkeit für kleine Dinge üben
- Regelmäßige digitale Auszeiten einplanen
- Soziale Kontakte aktiv pflegen
Diese einfachen Maßnahmen könnten laut Drachenberg bereits einen spürbaren Unterschied machen. Die Verbesserung Deutschlands im Ranking zeige, dass ein Umdenken möglich sei. Es liege an jedem Einzelnen, ob man sich für eine glücklichere Perspektive entscheide.



