Anwalt widerspricht: Christian Ulmen soll keine Deepfakes erstellt haben
Anwalt: Ulmen hat keine Deepfake-Videos gemacht

Anwalt widerspricht Vorwürfen gegen Christian Ulmen

Eine Woche nach den schweren Anschuldigungen von Collien Ulmen-Fernandes (44) gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen (50) hat sich nun dessen Rechtsvertreter erstmals konkret zu den Vorwürfen geäußert. Die Anwaltskanzlei Schertz Bergmann veröffentlichte eine presserechtliche Erklärung, in der sie zentrale Punkte der bisherigen Darstellung zurückweist und eine differenziertere Betrachtung der Ereignisse fordert.

Deepfake-Vorwürfe werden entschieden zurückgewiesen

In dem offiziellen Schreiben heißt es deutlich: „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet.“ Die Anwälte betonen, dass entsprechende Darstellungen falsch seien und dieser Vorwurf nach aktuellem Kenntnisstand überhaupt nicht erhoben werde. Weiter wird klargestellt, dass die Geschehnisse in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Debatte über Strafbarkeitslücken bei Deepfake-Pornografie stünden.

Medienanwalt Christian Schertz äußerte sich am Freitagabend zu einem Teil der Vorwürfe gegen seinen Mandanten, ließ jedoch einige wichtige Fragen weiterhin unbeantwortet. Die Kanzlei geht juristisch gegen die ursprüngliche Darstellung von Fernandes vor.

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Andere Schilderung des Vorfalls auf Mallorca

Besonders kontrovers ist die unterschiedliche Darstellung des Vorfalls auf Mallorca. Ulmens Anwälte schreiben in ihrer Erklärung: „Es kam zu keinerlei einseitigen Gewalthandlungen und/oder Bedrohungen unseres Mandanten.“ Laut dem Schreiben wurde auch Collien Fernandes im Zuge desselben Geschehens durch die spanische Polizei vorübergehend festgenommen – und zwar wegen körperlicher Gewalt an Ulmen, der eine Verletzung am Hals aufwies.

Die Anwälte betonen: „Die Polizei, dies ist eindeutig belegt, ging insofern von beidseitigen Verfehlungen aus. Eine einseitige Schuldzuweisung gegenüber unserem Mandanten gab es nicht.“ Diese Darstellung widerspricht deutlich früheren Berichten über den Vorfall.

Collien Fernandes reagiert emotional auf Instagram

Collien Fernandes ließ nicht lange auf eine Antwort warten. Auf Instagram postete sie umgehend einen Auszug des Anwaltsschreibens und kommentierte dies emotional: „Oh mein Gott! Ich glaube es nicht! Er hatte einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war) und hat selbst der Polizei gegenüber geäußert, dass ich ihm keinerlei Gewalt angetan habe.“

Die Schauspielerin fügte hinzu: „Und nun wird von einer Verletzung am Hals geschrieben, während ich am ganzen Körper blaue Flecken hatte, dies ist nachweislich dokumentiert. Wahnsinn!!“ In weiteren Kommentaren schreibt sie, es gebe Bilder ihrer blauen Flecken und sie sei vor einer Ärztin der Justiz ausgezogen worden.

Fernandes äußerte sich fassungslos: „Ich bin so unfassbar fassungslos! Ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll. Für so armselig hätte ich den Täter nicht gehalten.“ Die unterschiedlichen Darstellungen der beiden Parteien lassen auf einen weiterhin schwelenden Konflikt schließen, der nun zunehmend über Anwälte und soziale Medien ausgetragen wird.

Das ehemalige Traumpaar, das viele Jahre in der Öffentlichkeit stand, scheint sich in einem erbitterten Rechtsstreit wiederzufinden. Während Ulmens Seite auf juristischem Weg Klarheit schaffen will, nutzt Fernandes weiterhin soziale Medien, um ihre Version der Ereignisse zu verbreiten. Die Öffentlichkeit bleibt gespannt auf weitere Entwicklungen in dieser persönlich und rechtlich komplexen Auseinandersetzung.

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