British Airways verschärft Regeln: Filmen an Bord nur mit Einwilligung
Filmen im Flugzeug: Neue Regeln bei British Airways

Für viele Reisende gehört es längst dazu, aus dem Flugzeugfenster zu fotografieren oder kurze Clips zu drehen. Schäfchenwolken, schneebedeckte Gipfel, Sonnenuntergänge in Reiseflughöhe – millionenfach geteilt auf Instagram, TikTok und Co. Doch immer öfter landen auch Videos im Netz, die Mitreisende in peinlichen oder seltsamen Situationen zeigen, ob gestellt oder echt.

Filmen im Flugzeug: Was ist erlaubt?

Was für die einen unterhaltsamer Content ist, sorgt bei anderen für Unbehagen. Es geht um Privatsphäre, Respekt und die Frage: Darf man das überhaupt? Auch Fluggesellschaften schauen inzwischen genauer hin. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind die jeweiligen Beförderungsbedingungen der Airlines. Darin steht, was Passagiere an Bord dürfen – und wo klare Grenzen verlaufen.

British Airways verschärft Regeln zum Filmen

Aktuell sorgt British Airways für Aufmerksamkeit. Die Fluggesellschaft hat ihre Beförderungsbedingungen kürzlich aktualisiert. Darin stellt sie klar: Das Filmen, Fotografieren oder Live-Streamen von Besatzungsmitgliedern ohne deren Einwilligung ist nicht gestattet. Wer sich nicht daran hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Im Extremfall kann es passieren, dass Passagiere nach der Landung das Flugzeug verlassen müssen. Unter Umständen dürfen sie sogar an geplanten Weiterflügen nicht teilnehmen. British Airways kündigt zudem an, Vorfälle den zuständigen Behörden zu melden, um mögliche strafrechtliche Konsequenzen prüfen zu lassen.

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Lufthansa erlaubt Filmen – mit Einschränkungen

Und wie sieht es bei Deutschlands größter Fluggesellschaft aus? TRAVELBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) fragte bei der Lufthansa nach. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers ist Filmen und Fotografieren an Bord grundsätzlich erlaubt. Allerdings sollten weder Besatzungsmitglieder noch Mitreisende ohne Weiteres in Aufnahmen einbezogen werden. Wer gegen diese oder andere Regeln verstößt, muss – je nach Einzelfall – mit entsprechenden Konsequenzen rechnen.

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