Reality-Star in Thailand gestrandet: Tochter bei umstrittenem Prinz in Dubai
Die Reality-TV-Darstellerin Georgina Fleur (35) befindet sich derzeit in einer prekären Situation. Wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten und daraus resultierenden Flugproblemen kann sie nicht von Thailand nach Dubai zurückkehren, wo sie normalerweise mit ihrer vierjährigen Tochter lebt. Die ungewöhnliche Lösung, die sie für die Betreuung ihres Kindes gefunden hat, sorgt für erhebliche Diskussionen.
Tochter in der Villa des Rotlicht-Unternehmers
Während Georgina Fleur in Thailand festsitzt, wird ihre kleine Tochter von niemand Geringerem als Prinz Marcus von Anhalt (59) betreut. Der umstrittene Geschäftsmann, der durch seine Verbindungen zur Rotlicht-Szene bekannt wurde, hat das Mädchen samt Nanny in seiner luxuriösen Villa in Dubai aufgenommen. Georgina Fleur versucht auf Instagram, diese Entscheidung zu rechtfertigen und betont die Sicherheit der Unterkunft.
„Das Baby ist in der sichersten Umgebung in Dubai untergebracht, mit Kino, Bunker und Co.“, schreibt die Reality-Darstellerin in einer Instagram-Story. Sie fügt hinzu: „Es gibt niemand Stärkeres, Besseres, Liebevolleres und Kinderlieberes auf der ganzen Welt, der jetzt auf meine Tochter aufpassen könnte, als Prinz Marcus, ein richtiger Ehrenmann.“
Irankrieg verhindert Rückreise
Im Gespräch mit BILD erklärt Georgina Fleur den Hintergrund der ungewöhnlichen Situation. Nach Dreharbeiten in Thailand war sie kurz nach Dubai zurückgekehrt, musste aber am 23. Februar für ein neues Projekt erneut nach Thailand reisen. Ursprünglich sollte ihre Tochter mit der Nanny in der Wohnung nahe des berühmten Burj Khalifa bleiben.
Doch dann eskalierte die Lage im Nahen Osten: „Ich hatte einfach riesige Angst um mein Kind und habe meinen engen und langjährigen Freund Marcus gebeten, dass meine Nanny mit meiner Tochter bei ihm unterkommen kann“, so Georgina. Sie betont, dass er in einer der sichersten Gegenden Dubais wohne und sein Haus über einen tiefen Keller verfüge.
Prinz Marcus reagiert gelassen auf Kritik
Prinz Marcus von Anhalt zeigt sich unbeeindruckt von der öffentlichen Kritik an der ungewöhnlichen Betreuungssituation. Auf Instagram postete er ein Video, in dem er mit Georginas Tochter schwimmt, und kommentierte: „Alles gut bei uns, das Wetter ist super. Der kleine Fisch taucht und wir haben Spaß.“
Die Bedenken vieler Beobachter weist er mit den Worten zurück: „Es ist ja hier nicht so wie bei einer Hartz-4-Familie in Deutschland. Ich habe Georginas Nanny, die ist auch hier im Haus. Ich habe vier Dienstmädchen und noch eine Nanny und ich habe einen Fahrer und ich habe einen Koch und der kocht gerade Hühnchen mit Nudeln für das Kind.“
Fragwürdige Betreuungslösung
Dass ausgerechnet Prinz Marcus von Anhalt, der 2006 von Prinz Frédéric von Anhalt (82) für eine hohe Geldsumme adoptiert wurde und seitdem mit seiner dubiosen Vergangenheit in der Rotlicht-Szene Schlagzeilen macht, nun die Rolle des Beschützers einnimmt, sorgt bei vielen für Unverständnis. Besonders kritisch wird gesehen, dass Georgina Fleur ihr Kind so lange bei ihm lässt, während sie selbst tausende Kilometer entfernt in Thailand festsitzt.
Die ungewöhnliche Konstellation wirft Fragen auf über Prioritäten und Verantwortung im Leben von Reality-Stars. Während Georgina Fleur betont, dass ihre Tochter in der sichersten möglichen Umgebung sei, bleiben viele Beobachter skeptisch angesichts der fragwürdigen Vergangenheit des aktuellen Betreuers.



