Dschungelkönig Gil Ofarim: Preisgeld für private Verpflichtungen vorgesehen
Gil Ofarim: Dschungelpreisgeld für private Zwecke

Gil Ofarim triumphiert im Dschungelcamp und plant Verwendung seines Preisgelds

Der Musiker Gil Ofarim hat sich in der Finalfolge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ durchgesetzt und trägt nun den Titel des Dschungelkönigs 2026. Neben der Ehre erhält der 43-Jährige ein beträchtliches Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro, dessen Verwendung bereits im Fokus steht.

Preisgeld für private Angelegenheiten reserviert

In einer Pressekonferenz nach dem Finale äußerte sich Ofarim zurückhaltend über seine Pläne mit dem Geld. „Ich bitte um Verständnis, es ist eine private Sache. Aber es gibt da jemanden, der bekommt noch Geld, und das steht ihm auch zu“, erklärte der Sieger. In einem Interview mit RTL bekräftigte er diese Aussage und bezeichnete das Preisgeld als „bestimmt für jemanden“. Details zu den Empfängern oder dem genauen Zweck wollte er nicht öffentlich machen, wie der Bericht des „Focus“ zeigt.

Steuerliche Aspekte und zusätzliche Einnahmen

Das Preisgeld von 100.000 Euro unterliegt der vollen Einkommensteuerpflicht, da es sich um Einnahmen aus einer Fernsehtätigkeit handelt. Nach Abzug der Steuern bleiben Ofarim schätzungsweise zwischen 55.000 und 58.000 Euro netto übrig. Zusätzlich zu diesem Betrag kursieren Spekulationen über eine Antrittsgage, die zwischen 200.000 und 300.000 Euro liegen soll. Auch diese Einnahmen müssen versteuert werden, wobei die genauen Zahlen nicht offiziell bestätigt sind.

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Hintergrund: Kontroverse und finanzielle Verpflichtungen

Die Teilnahme Ofarims an der Show war von Diskussionen begleitet, die auf einen Vorfall aus dem Jahr 2021 zurückgehen. Damals beschuldigte der Musiker einen Hotelmitarbeiter des Antisemitismus, nahm diese Vorwürfe später jedoch zurück. Das Strafverfahren wurde 2023 gegen Auflagen eingestellt. Laut Angaben von „t-online“ muss Ofarim gemäß früheren Aussagen seines Anwalts auf Instagram mehrere Zahlungen leisten:

  • 20.000 Euro Schmerzensgeld an den Hotelmitarbeiter
  • 10.000 Euro Geldauflage des Strafgerichts
  • rund 40.000 Euro Prozesskosten

Ob Ofarim sein Preisgeld für diese Verpflichtungen nutzen wird, kommentierte er nicht direkt, doch die Andeutungen legen diese Möglichkeit nahe.

Klarer Sieg und hohe Reichweiten

Im Finale setzte sich Ofarim gegen die Mitstreiter Samira Yavuz und Hubert Fella durch, nachdem er bereits in den vorherigen Zuschauervotings kontinuierlich vorn gelegen hatte. Die Finalfolge verzeichnete bei RTL Reichweiten von bis zu 5,75 Millionen Zuschauern. Ofarim gab nach seinem Triumph zu, dass er täglich mit einem möglichen Auszug gerechnet und seine Koffer stets gepackt gehalten habe.

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