Katrin Müller-Hohenstein, seit 2006 Moderatorin des ZDF-„aktuellen Sportstudios“, hat eine klare Meinung zu Social Media: Sie lehnt die aktive Nutzung von Plattformen wie Instagram strikt ab. In der neuesten Ausgabe des „Kölner Treff“ erklärte die 60-Jährige, warum sie lieber die Finger davon lässt.
„Was soll ich denn da posten?“
Müller-Hohenstein versteht nicht, warum viele Menschen jeden Moment ihres Lebens online teilen müssen. „Ich glaube, dass viele Menschen, die sich da engagieren, unglaublich viel Zeit in ihrem Leben da verschwenden darauf, etwas zu zeigen, aber es verpassen, diesen Moment auch zu erleben“, sagte sie. Für ihren Beruf rufe sie die Plattformen zwar auf, poste aber selbst nie etwas.
„Von Dämlichkeit erschüttert“
Die Einblicke in die Social-Media-Welt haben die Moderatorin eher abgeschreckt. „Ich bin von dieser sagenhaften Dämlichkeit da teilweise auch wirklich erschüttert. Was da so zu sehen ist“, so Müller-Hohenstein. Sie nehme davon diejenigen aus, für die Instagram Teil des Geschäftsmodells sei und die wirklich etwas zu sagen hätten. Doch andere Beiträge, wie etwa lieblos zubereitete Spaghetti Bolognese, ließen sie nur den Kopf schütteln.
Social Media als „zusätzlicher Job“
Für Müller-Hohenstein ist Social Media ein zusätzlicher Job, den sie sich nicht aufbürden möchte. „Wenn du da was vernünftig machen willst, wenn du das professionell aufziehen willst, dann kostet das wahnsinnig viel Zeit“, betonte sie. Diese Zeit sei ihr nicht wichtig, und sie ziehe es vor, ihr Privatleben privat zu halten. „Das gibt mir die Macht über mich selber“, erklärte die 60-Jährige.
Mit ihrer konsequenten Haltung bleibt Müller-Hohenstein eine der wenigen bekannten Moderatorinnen, die auf Social Media verzichten – und fühlt sich dabei offenbar sehr wohl.



