Köln – Nach seinem emotionalen Ausbruch im Internet über das Ausscheiden von No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa hat sich „Let's Dance“-Juror Joachim Llambi nun mit deutlichen Worten an die Zuschauer gewandt. „Wir haben es letzte Woche erlebt, Sie müssen für Ihre Favoriten anrufen, sonst gehen die“, erklärte der 61-Jährige in der neunten Ausgabe der beliebten RTL-Tanzshow, noch bevor er seine erste Bewertung abgab.
Kein Kandidat ist vor dem Aus sicher
Llambi machte unmissverständlich klar: Wer glaube, ein bestimmter Kandidat sei bereits sicher im Rennen, der irre sich. „Hier ist in dieser Staffel niemand sicher“, betonte der Juror. Egal, ob jemand auf Platz eins, zwei oder sieben stehe – alles sei möglich. Diese Warnung richtete sich offenbar an jene Zuschauer, die davon ausgehen, dass die besten Tänzer automatisch weiterkommen.
Benaissa hatte in der achten Folge trotz einer starken Leistung und dem zweiten Platz in der Jurywertung nicht genügend Anrufe erhalten. Dies sorgte nicht nur bei den Fans für Unmut, sondern auch bei Llambi, der sich öffentlich über das Ergebnis echauffierte.
Llambis Wutausbruch auf Instagram
„Was für eine Show. Große Leistungen, starke Überraschungen, mutige Choreografien und dann dieses Ende. Für mich ein Schlag ins Gesicht für Leistung und Fairness“, schrieb Llambi am Tag nach der Sendung auf Instagram. Er bezeichnete das Ergebnis als „keinen Sieg der Gerechtigkeit“, sondern als „Sieg von Trotz, Fanlagern und blinder Stimmungsmache“. Seine Kritik gipfelte in den Worten: „Wo Leistung nichts mehr zählt, verliert die Show. Germany 0 Points.“
Ob die Zuschauer an diesem Freitagabend Llambi besänftigen oder einen weiteren Favoriten aus der Show werfen würden, blieb bis zum Ende der Livesendung zunächst offen. Die Spannung unter den Fans war jedenfalls groß.



