Markus Lanz Talkshow am 12. Februar: Gäste diskutieren Ostdeutschland und Politik
Markus Lanz: Gäste und Themen am 12. Februar

Markus Lanz: Vom Boulevard zum politischen Talkformat

Im deutschen Fernsehen ist Markus Lanz seit über zwei Jahrzehnten eine feste Größe. Was einst mit Boulevardthemen begann, hat sich zu einer ernsthaften politischen Talkshow entwickelt, die regelmäßig hochrangige Gäste an einen Tisch bringt. Seit 2008 moderiert Lanz sein gleichnamiges Format beim ZDF, das sich mittlerweile als wichtige Plattform für gesellschaftspolitische Debatten etabliert hat.

Karriereweg: Von RTL zum öffentlich-rechtlichen Sender

Die Fernsehkarriere von Markus Lanz startete bereits 1998, als er für die schwangere Barbara Eligmann die RTL-Sendung Explosiv – Das Magazin übernahm. Aus dieser Vertretung wurde ein fester Job, den er bis 2008 ausübte. Der Wechsel zum ZDF im selben Jahr markierte einen Wendepunkt: Zunächst als Vertretung für Johannes B. Kerner gedacht, nutzte Lanz die Chance, sich beim öffentlich-rechtlichen Sender zu beweisen. Neben Formaten wie Mensch oder Lanz kocht entwickelte sich seine Talkshow zum Flaggschiff seiner Tätigkeit beim ZDF.

Sendetermine und Ausrichtung

Die Talkshow Markus Lanz wird regelmäßig dienstags, mittwochs und donnerstags im ZDF ausgestrahlt. Der Sender beschreibt das Format als Angebot mit einer großen Bandbreite an Gästen und Themen – politisch aktuell, gesellschaftspolitisch relevant, berührend, unterhaltsam. Für Frühaufsteher ist die Sendung allerdings weniger geeignet, da sie meist erst nach 23 Uhr beginnt.

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Gäste und Themen der Ausgabe vom 12. Februar 2026

Am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, startet die Sendung um 23:30 Uhr. Im Studio begrüßt Markus Lanz vier prominente Gäste, die sich intensiv mit der Situation in Deutschland, insbesondere in Ostdeutschland, auseinandersetzen.

Die Gästeliste im Detail

  • Sepp Müller: Als Unionsfraktionsvize und Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Sachsen-Anhalt erläutert er, wie seine Partei bei den diesjährigen Wahlen im Osten punkten und eine Machtübernahme durch die AfD verhindern will.
  • Kevin Kühnert: Der ehemalige SPD-Generalsekretär, der seit Dezember als Lobbyist für alternative Finanzpolitik tätig ist, spricht über Probleme bei der Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland als Faktor für politisches Protestverhalten.
  • Jana Hensel: Die gebürtige Sächsin und Autorin zeichnet ein Stimmungsbild ihrer ostdeutschen Heimat und äußert die bedenkliche Feststellung: Ein immer größer werdender Teil der Ostdeutschen will diese Demokratie nicht mehr.
  • Nicola Fuchs-Schündeln: Als Ökonomin und Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung analysiert sie die Wirtschaftsentwicklung Ostdeutschlands und betont: Eigentlich ist Wiedervereinigung eine Erfolgsstory.

Schwerpunkte der Diskussion

Die Gesprächsrunde konzentriert sich auf mehrere zentrale Aspekte:

  1. Die politische Landschaft in Ostdeutschland und Strategien zur Stärkung der demokratischen Kräfte
  2. Wirtschaftliche Entwicklung und Ungleichheiten zwischen Ost und West
  3. Gesellschaftliche Stimmungen und die Akzeptanz demokratischer Strukturen
  4. Verteilungsgerechtigkeit als politischer Faktor

Die Ausgabe vom 12. Februar verspricht somit eine tiefgehende Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen Deutschlands, insbesondere mit Blick auf die ostdeutschen Bundesländer und deren Rolle im gesamtdeutschen Kontext.

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