Harald Martensteins Frühlingsgrüße: Warum wir den Frühling trotz allem lieben
Martensteins Frühlingsgrüße: Warum wir ihn trotzdem mögen

Harald Martensteins ironischer Frühlingsgruß

Der bekannte Kolumnist Harald Martenstein (72) begrüßt in seiner neuen täglichen Kolumne für BILD den lang ersehnten Frühling mit charakteristischer Ironie und hintergründigem Humor. In seinem am 2. März 2026 veröffentlichten Beitrag adressiert er den Frühling direkt und lässt dabei kein typisches Frühlingsleid aus.

Die physiologischen Tücken der wärmeren Jahreszeit

Endlich ist der Frühling da, konstatiert Martenstein zu Beginn seiner Kolumne. Doch die Freude wird schnell durch die bekannten Begleiterscheinungen getrübt. Wegen der steigenden Temperaturen weiten sich unsere Blutgefäße, der Blutdruck sinkt – und schon meldet sich die altbekannte Frühjahrsmüdigkeit zurück. Der menschliche Körper produziert im Frühling vermehrt Melatonin, ein Schlafhormon, das uns schlapp und müde macht.

Allergiker und ihre besondere Frühlingsfreude

Während die meisten Menschen die ersten warmen Tage genießen, haben Allergiker schon seit Monaten auf die Pollensaison gewartet – allerdings nicht mit Vorfreude. Hasel-, Erlen- und Birkenpollen sorgen für juckende Augen, tränende Blicke und laufende Nasen. Martenstein beschreibt diese alljährliche Plage mit trockenem Humor, der die Leiden der Betroffenen nicht verharmlost, aber in typischer Weise pointiert darstellt.

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Von Frühjahrsdepression bis Wetterfühligkeit

Die Frühjahrsmüdigkeit ist laut Martenstein allerdings noch das geringere Übel. Viel belastender sei für viele Menschen die Frühjahrsdepression, ausgelöst durch die plötzliche Helligkeit und den sozialen Druck, nun endlich in Sandalen nach draußen zu gehen und den Vögeln ein heuchlerisches „Juchhe! Angenehme Paarung!“ zuzurufen. Wenn dann das Wetter wieder umschlägt, gesellen sich zur alten Hexe Wetterfühligkeit noch ihre Schwester Migräne hinzu.

Doch das sind nicht die einzigen Frühlingsplagen: Das Schlimmste aber sind die Hundehaufen auf den Bürgersteigen. Nein, die Mücken. Oder die Zeitumstellung? Martenstein zählt mit augenzwinkernder Übertreibung auf, was alles gegen den Frühling spricht – und kommt doch zu einem versöhnlichen Fazit.

Trotz allem: Eine Liebeserklärung an den Frühling

Wir mögen Dich irgendwie, wir sind tolerant, schreibt Martenstein an den Frühling gerichtet. Trotz aller Beschwerden und Unannehmlichkeiten überwiegt am Ende die Zuneigung zur wärmeren Jahreszeit. Allerdings stellt der Kolumnist auch klare Forderungen: Jetzt gib uns gefälligst auch etwas zurück. Zwei Wochen Sonne sind das Mindeste. Mit diesem Appell und der abschließenden Grußformel „Hochachtungsvoll! Harald Martenstein“ endet die Kolumne, die typisch ist für Martensteins Stil: kritisch, ironisch, aber letztlich versöhnlich.

Die Kolumne schließt mit der Aufforderung an die Leser, ihre Meinung zu äußern – sowohl zur Kolumne selbst als auch zum Artikel. Damit schafft Martenstein nicht nur Unterhaltung, sondern auch Raum für Dialog und Austausch mit seinem Publikum.

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