Ostfriesenkrimi im ZDF: Drei Männer brutal ermordet – Wer ist der Täter?
Ostfriesenkrimi: Drei Männer brutal ermordet

Im ZDF-„Ostfriesenkrimi“ sorgt ein neuer Fall für Aufsehen: Drei Männer werden brutal ermordet und ihre Leichen auf grauenhafte Weise verstümmelt. Die Ermittler um Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen (Picco von Groote) stehen vor einem Rätsel, denn eine direkte Verbindung zwischen den Opfern scheint zunächst nicht zu existieren. Der Film mit dem Titel „Ostfriesensturm“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf und wird am heutigen Abend um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Bereits jetzt ist der Streifen in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Die grausame Tat

Die Handlung spielt im Jahr 2020, als während der Corona-Pandemie Touristen in Ostfriesland nicht willkommen sind. Dennoch wird ein Urlauber, der sich illegal in der Region aufhält, tot aufgefunden. Der Mann wurde mit einem gezielten Stich in den Nacken getötet und anschließend entmannt – sein Genital wurde ihm in den Mund gesteckt. Kurz darauf werden zwei weitere Männer auf ähnlich bestialische Weise umgebracht: einer in einem Zoo, ein anderer an der Küste.

Mögliche Motive

Die ungewöhnliche Mordmethode lässt die Ermittler rätseln. Kommissar Rupert (Barnaby Metschurat) ist überzeugt: „Das hat eine Frau getan, eine Frau im Blutrausch.“ Doch Klaasen erkennt Parallelen zu Hinrichtungen der kalabrischen Mafia, der ’Ndrangheta, bei denen Denunzianten auf diese Weise bestraft und abgeschreckt werden. Die Opfer haben unterschiedliche Hintergründe: Das erste Opfer, ein Lehrer, soll vor Jahren eine Schülerin belästigt haben. Das zweite Opfer, Jakob Bauer, war rechtsextrem und zugleich V-Mann für den Verfassungsschutz, plante aber heimlich den Umsturz. Das dritte Opfer, Uwe Spix, war eine Bekanntschaft von Kommissar Rupert aus einem Porno-Karaoke-Club.

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Ermittlungen im Privaten

Parallel zu den Mordermittlungen spitzt sich in der Nachbarschaft von Klaasen und ihrem Kollegen Frank Weller (Tom Radisch) ein Familiendrama zu. Der alkoholkranke Vater und die von einem Freund des Partners zum Sex gezwungene Mutter führen zu einer Eskalation: Der Teenager-Sohn Niklas tötet in seiner Verzweiflung den Freund seiner Mutter. Die Ermittlerin Jessi Jaminski (Sofie Eifertinger) stellt fest, dass die Verstümmelung bei Spix unvollendet wirkt – er wurde erwürgt, nicht erstochen. Rupert, der das Opfer kannte, gerät selbst ins Visier der Ermittlungen.

Kultfigur Rupert im Rampenlicht

In dieser Folge erhält Rupert einen größeren Ermittlungsanteil, was Fans der Buchreihe freuen dürfte. Der eigenwillige, tollpatschige und nörgelnde Kommissar, dessen Vorname in der Serie nie genannt wird, hat Kultstatus und bekam ab 2020 eine eigene Spin-off-Reihe mit dem Titel „Rupert Undercover“. Er steigert sich in seine Theorie hinein, dass mehrere mörderische Frauen am Werk seien, die Männer bestrafen wollen. Seine Kollegen geben ihm insofern recht, als die Frauen-WG um Rena Köller (Paula Schramm) Verbindungen zu zwei Mordopfern hat – ein Zufall scheint unwahrscheinlich.

Eine unerwartete Wendung

Während eines Gesprächs zwischen Weller und Klaasen zeigt sich die Besonderheit der Krimireihe: Klaasen hat immer wieder Visionen, die ihr Motive und Zusammenhänge offenbaren, die anderen verborgen bleiben. Sie erlebt nach, wie das dritte Opfer getötet wurde. Dabei wird sie von einem unbekannten Mann beobachtet und belauscht – die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung, die den Zuschauer bis zum Schluss fesselt.

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