Promi-Gast entschuldigt sich bei Kai Pflaume nach Spruch in Quizshow
Promi-Gast entschuldigt sich bei Kai Pflaume

Nach Spruch in der ARD-Quizshow: Promi-Gast muss sich bei Kai Pflaume entschuldigen

Schauspieler Wotan Wilke Möhring hat bei der ARD-Quizshow "Wer weiß denn sowas?" mit einem unbedachten Spruch für Aufsehen gesorgt. Moderator Kai Pflaume griff kurzerhand ein und ermahnte den Teamkapitän umgehend. Die XXL-Ausgabe am Samstag, den 9. Mai, verabschiedete sich langsam in Richtung Sommerpause. Mit dabei waren Comedians Paul Panzer und Olaf Schubert, Kabarettist Dieter Nuhr, Komikerin Cordula Stratmann sowie Moderator Daniel Hartwich und Victoria Swarovski. Sie spielten um insgesamt 50.000 Euro für den guten Zweck.

Wotan Wilke Möhring mit flapsigem Spruch

Im ersten Duell traten Olaf Schubert und Teamkapitän Bernhard Hoëcker gegen Dieter Nuhr und Wotan Wilke Möhring an. Bereits die ersten Fragen sorgten für gegenseitiges Stirnrunzeln. Fassungslos kommentierte Nuhr: "Die Sendung sollte nicht heißen 'Wer weiß denn sowas?', sondern 'Wer kommt auf sowas?'" Anlass war eine skurrile Physikfrage über eine Plastikscheibe, einen Strohhalm und einen Mini-Tornado in einer Seifenblase. Die Frage lautete: "Mit einer mittig durchbohrten Plastikscheibe und einem Strohhalm lässt sich …" Die Antwortmöglichkeiten waren: einen Atemstoß so verteilen, dass 100 Kerzen gleichzeitig erlöschen; in einer Seifenblase mit Bühnennebel einen Tornado erzeugen; oder aus vier Grad kalter Schlagsahne eine meterhohe Speisesäule ziehen. Marcus Weber, Gründer der Gruppe "Physikanten & Co", demonstrierte die richtige Antwort mit einem Experiment. Bevor es dazu kam, musste Moderator Kai Pflaume jedoch eingreifen und einen Teamkapitän ermahnen.

"Entweder wir sehen jetzt gleich eine meterhohe Speisesäule oder einen lächerlichen Tornado – ist mir egal", überlegte Wotan Wilke Möhring laut. "Hallo", grätschte Pflaume empört dazwischen. Daraufhin entschuldigte sich der Schauspieler für seine ungeschickte Ausdrucksweise: "Entschuldigung. Nein, ein Tornado ist richtig schlimm." Gemeinsam mit Dieter Nuhr tippte er auf Antwort B – und lag damit richtig.

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Schlagabtausch zwischen Kai Pflaume und Experte Marcus Weber

Während Weber den Mini-Tornado erklärte, entwickelte sich ein humorvoller Schlagabtausch mit Kai Pflaume. Der Physiker fragte den Moderator höflich, ob er den Effekt ausführlicher erläutern dürfe – erntete jedoch ein striktes "Nein" von Pflaume. Natürlich war dies nur ein Scherz. Weber ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und erklärte souverän den sogenannten "Pirouetten-Effekt", bei dem sich die Rotationsgeschwindigkeit verändert, wenn sich die Masseverteilung eines Körpers zur Drehachse verschiebt. "Merke ich mir", versprach Pflaume grinsend und sah gespannt zu, wie Weber das Experiment mit einer kleinen Flamme über der Seifenblase vorführte. "Jetzt entsteht die Drehung?", fragte Pflaume interessiert, erntete aber konzentriertes Schweigen des Experten. "Du kannst ruhig antworten, wenn ich dich etwas frage", konterte der Moderator gespielt beleidigt, was Weber erneut unkommentiert ließ.

Bernhard Hoëcker bei Royals-Frage: "Möchte mich dazu nicht äußern"

In der Kategorie "Royals" sorgte Olaf Schubert für Aufsehen, indem er die Frage über Königin Victorias erste Amtshandlung im Jahr 1837 mit einem flapsigen Spruch beantwortete. "Die Weiber sind doch so gewesen damals", erklärte er seine Tendenz zu Antwort A: "Sie ernannte ihren Beagle 'Woody' zum königlichen Berater." Teamkollege Bernhard Hoëcker reagierte trocken: "Ich möchte mich dazu nicht äußern." Die Antwort war falsch. Richtig war Antwort B: "Sie verlangte, zwei Stunden für sich allein zu sein." Am Ende setzten sich Möhring und Nuhr im ersten Duell durch.

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Victoria Swarovski über Rallye-Dakar-Erfahrung: "War echt hardcore"

In Runde zwei spielten Daniel Hartwich und Bernhard Hoëcker gegen Victoria Swarovski und Wotan Wilke Möhring. Vor dem Quiz nutzte Kai Pflaume die Gelegenheit für ein Gespräch mit den beiden "Let's Dance"-Moderatoren. Swarovski, privat begeisterte Motorsportlerin, berichtete über ihre Teilnahme an der Rallye Dakar. "Es war mental, psychisch wie physisch echt hardcore", verriet die 32-Jährige, die rund 9000 Kilometer innerhalb von zwei Wochen selbst gefahren ist. "Du schläfst mitten in der Wüste", erzählte sie. Morgens habe sie mit allen anderen Zähne geputzt, ehe es weiterging. Auch die Toiletten-Situation in der Wüste sei schwierig gewesen. "Alles andere als glamourös", betonte Swarovski – aber trotzdem "cool", lautete ihr Fazit.

Daniel Hartwich verrät geheime Leidenschaft: "Ich bin latent tennisverrückt"

Auch Daniel Hartwich gewährte einen seltenen Einblick in sein Privatleben und sprach über seine große Leidenschaft für Tennis. "Ich liebe Tennis. Tennis liebt mich nicht so sehr", scherzte er. Und betonte: "Ich ignoriere die Schmerzen und spiele gerne Tennis. Man könnte mich als latent tennisverrückt beschreiben." Im Quiz lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst eine Schätzfrage entschied das Duell zugunsten von Hartwich und Hoëcker. Die beiden konnten auch das große Finale für sich entscheiden. "Das hätte ich wirklich nicht gedacht", freute sich Hartwich nach dem Sieg. 40.000 Euro spendete er an die Hilfsorganisation "World Vision". Die übrigen 10.000 Euro gingen an ein von Dieter Nuhr unterstütztes Schulprojekt in Gambia.