Martin Rütter wütet gegen ARD und ZDF: Paralympics-Entscheidung löst heftigen Streit aus
Rütter poltert gegen ARD und ZDF wegen Paralympics

Hundeprofi Martin Rütter entrüstet über TV-Entscheidung der öffentlich-rechtlichen Sender

Der bekannte Hundetrainer Martin Rütter hat in einem aktuellen Podcast heftige Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF geäußert. Der Auslöser für seinen Wutausbruch war die Entscheidung, die Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele in Italien nicht im Hauptprogramm zu übertragen.

Paralympics-Eröffnung fällt TV-Sendern zum Opfer

Die diesjährigen Paralympischen Winterspiele finden seit dem 6. März in Italien statt und enden am kommenden Sonntag. Während die Sportwettkämpfe übertragen werden, entschieden sich ARD und ZDF gegen eine Live-Übertragung der Eröffnungsfeier im Hauptprogramm. Diese Entscheidung begründeten die Sender mit der Zulassung von Athleten aus Russland und Belarus durch das Internationale Paralympische Komitee trotz des andauernden Ukraine-Kriegs.

Für Martin Rütter ist diese Vorgehensweise jedoch völlig inakzeptabel: "Ich finde schon, dass es die Verpflichtung der öffentlich-rechtlichen Anstalten ist, eine solche Veranstaltung zu zeigen. Es ist ja lächerlich." Der Hundeprofi kann zwar verstehen, dass man ein Statement gegen Russland setzen möchte, hält die Nicht-Übertragung der Eröffnungsfeier aber für einen komplett falschen Ansatz.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Heftige Wortgefechte im Podcast "Tierisch Menschlich"

In der aktuellen Folge des Podcasts "Tierisch Menschlich" entlud sich Rütters Frust in deutlichen Worten. Er bezeichnete die Entscheidungsträger bei ARD und ZDF als "Arschgeigen" und kritisierte die Ungleichbehandlung zwischen Olympischen Spielen und Paralympics: "Möchte ich mal sehen, was passiert, wenn bei den Olympischen Spielen die Eröffnungsfeier nur im Live-Stream gezeigt wird. Da will ich aber mal den Volksaufstand sehen. Bei den Paralympics sagt man: Ach komm, egal."

Statt der Paralympics-Eröffnungsfeier zeigte das ZDF am 6. März die Krimireihe "Mordufer", was Rütter zusätzlich empört: "Zeigen wir lieber die 35. völlig sinnentleerte Krimiserie."

Streit mit Freundin Katharina Adick

Die Situation eskalierte weiter, als Rütters Podcast-Kollegin und gute Freundin Katharina Adick, die als Journalistin tätig ist, Partei für die öffentlich-rechtlichen Sender ergriff. Adick zeigte Verständnis für die Entscheidung der Sender, was bei Rütter auf scharfe Ablehnung stieß: "Katharina?! Das ist jetzt aber ne sehr dünne Argumentation."

Adick kritisierte insbesondere Rütters Wortwahl: Sie fand es nicht in Ordnung, dass er die Entscheidungsträger als "Arschgeigen" betitelte. Doch der Hundetrainer blieb hart: "Pass mal auf, mich stört das gar nicht. Weil ich finde, man darf Dinge auch mal klar beim Namen nennen."

Die Diskussion zwischen den beiden zog sich über mehrere Minuten hin, ohne dass ein gemeinsamer Nenner gefunden wurde. Erst als sie im weiteren Verlauf der Podcastfolge auf andere Themen zu sprechen kamen, legte sich das verbale Feuer zwischen den eigentlich eng befreundeten Gesprächspartnern.

Martin Rütter, der selten ein Blatt vor den Mund nimmt, hat mit seiner deutlichen Kritik erneut bewiesen, dass er kontroverse Themen nicht scheut. Die Debatte um die Paralympics-Berichterstattung zeigt, wie emotional das Thema Medienverantwortung und Inklusion im Sport diskutiert wird.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration