Bares für Rares: Historisches Scherzglas begeistert Händler und verdoppelt Schätzwert
Die beliebte ZDF-Sendung Bares für Rares präsentierte am 14. April 2026 wieder eine faszinierende Auswahl an Raritäten. Moderator Horst Lichter führte durch eine Sendung voller skurriler und historisch wertvoller Objekte, die Sammlerherzen höherschlagen ließen. Das absolute Highlight des Tages war ein außergewöhnliches Scherzglas, das alle Erwartungen übertraf.
Ein majestätischer Bier-Stiefel aus Glas begeistert die Experten
Klaus aus Oberhausen brachte einen beeindruckenden Bier-Stiefel aus olivgrünem Glas in die Sendung. Das historische Trinkgefäß stammt vermutlich aus der Kristallmanufaktur Theresienthal oder der traditionsreichen Firma Zwiesel im Bayerischen Wald und wurde zwischen 1890 und 1900 gefertigt. Besonders auffällig ist die kunstvolle Veredelung mit einer Feinsilberauflage und einer teils verblassten Vergoldung, die das Objekt zu einem wahren Sammlertraum macht.
Expertin Friederike Werner schätzte das Scherzglas zunächst auf 150 bis 250 Euro ein. Doch im Händlerraum entwickelte sich ein unerwartet spannender Bieterkrimi. Die Händler überboten sich gegenseitig und trieben den Preis in kleinen Schritten immer weiter nach oben. In einem aufregenden Finale erwarb Händler Fabian das historische Stück schließlich für sensationelle 500 Euro – mehr als das Doppelte der ursprünglichen Expertenschätzung.
Klaus zeigte sich hocherfreut über den unerwarteten Verkaufserfolg. Er scherzte, dass er den majestätischen Bier-Stiefel nie zum traditionellen Stiefeltrinken verwendet habe. Für ihn ist der Deal ein voller Erfolg, und das erzielte Geld kann er gut gebrauchen.
Weitere denkwürdige Raritäten in der Sendung vom 14. April 2026
Neben dem spektakulären Scherzglas wurden in der Sendung noch weitere interessante Objekte präsentiert:
- Porzellanfigur: Tobias und Gordon aus Wachtberg bei Bonn zeigten ein weißes Meissener Porzellanstück mit dem Titel "Junge Italienerin mit Tamburin". Das zwischen 1934 und 1973 entstandene Werk von Ernst August Leuteritz wies zwar kleine Mängel auf, war aber insgesamt in zufriedenstellendem Zustand. Expertenschätzung: 500 bis 600 Euro.
- Handgemalte Filmfolien: Ute und Jürgen aus Dinslaken präsentierten zwei originale Filmzellen aus der beliebten ARD-Kindersendung "Die Sendung mit der Maus" aus den 1970er-Jahren. Expertenschätzung: 250 bis 350 Euro.
- Originale Fahrschulmodelle: Petra aus Gangelt brachte zwei seltene Miniaturen von Höhm-Degener aus den Baujahren 1963 und 1965 mit. Die begehrten Modelle waren nicht komplett funktionstüchtig, aber dennoch interessant für Sammler. Expertenschätzung: 500 bis 600 Euro.
- Goldkette mit Pferde-Motiv: Nina aus Wetter zeigte eine elegante Kette von Carrera y Carrera aus den 1990er-Jahren, gefertigt aus 18-karätigem Gold. Expertenschätzung: 2.000 bis 2.300 Euro.
- Maiglöckchen-Brosche mit Altschliffdiamanten: Ulla aus Bonn präsentierte ein zartes Schmuckstück aus den 1950er-Jahren mit beweglich gearbeiteten Brillanten in 14-karätigem Gold. Expertenschätzung: 700 bis 800 Euro.
Ob und für welchen Preis diese weiteren Raritäten tatsächlich über den Händlertresen gingen, konnten die Zuschauer in der Ausstrahlung von "Bares für Rares" am 14. April 2026 um 15:05 Uhr im ZDF verfolgen. Die Sendung beweist erneut, dass historische Objekte mit interessanten Geschichten Sammler und Händler gleichermaßen begeistern können.



