TikTok-Star Nadine Breaty kämpft gegen KI-generierte Pornofakes
TikTok-Star kämpft gegen KI-Pornofakes

TikTok-Influencerin Nadine Breaty wehrt sich gegen sexualisierende KI-Fälschungen

Die deutsche TikTok-Star Nadine Breaty, die mit elf Millionen Followern zu den größten Influencerinnen des Landes zählt, sieht sich mit einer zunehmenden Flut von KI-generierten Pornofakes konfrontiert. Die 27-Jährige hat nun öffentlich über diese belastende Erfahrung gesprochen und will die Urheber zur Verantwortung ziehen.

Persönliche Betroffenheit und erschreckende Erfahrungen

Nadine Breaty berichtet im Interview von konkreten Vorfällen: "Eine Freundin hat mir erzählt, dass ihr Ex diese Pornos von mir konsumiert", schildert die Influencerin. Sie habe über die Jahre immer wieder mitbekommen, wie Internetseiten solche gefälschten pornografischen Inhalte mit ihrem Gesicht vermarkten – alles ohne ihr Einverständnis. "Das war irgendwie sehr lähmend und auch erschreckend", so Breaty.

Technologische Entwicklung macht Deepfakes zugänglicher

Während die Erstellung sogenannter Deepfake-Videos vor einigen Jahren noch aufwendig war, reichen heute bereits ein einfaches Foto und böse Absicht aus. Diese technologische Demokratisierung der Fälschungstechnik bereitet der TikTokerin besondere Sorgen. "Es darf nicht sein, dass das so einfach ist, zu erstellen, dass Leute das easy in einer Sekunde nutzen können durch ein Bild", fordert Breaty.

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Appell an Betroffene und Forderung nach Konsequenzen

Die Influencerin möchte mit ihrem öffentlichen Statement insbesondere junge Mädchen erreichen, die nicht über dieselbe Plattform verfügen, um Fälschungen als solche zu entlarven. "Ich möchte darüber sprechen, weil es bestimmt junge Mädels da draußen gibt, die halt nicht im Internet stehen, die nicht sagen können: Hey, das ist nicht echt", erklärt sie.

Gegenüber den Urhebern der Fakes zeigt Breaty klare Kante: "Ich finde das wirklich ekelhaft, respektlos und kriminell, was ihr da tut, und ich hoffe, ihr bekommt die Konsequenzen dafür". Sie betont, dass hier eindeutig moralische Grenzen überschritten wurden.

Rechtliche Schritte und begrenzte Hoffnung auf Löschung

Nadine Breaty und ihr Team prüfen derzeit rechtliche Möglichkeiten gegen die Verbreiter der KI-generierten Pornofakes. Allerdings hegt die Influencerin wenig Hoffnung, dass die gefälschten Inhalte dauerhaft aus dem Internet verschwinden werden. Sie fordert daher nicht nur bessere Löschmechanismen, sondern vor allem präventive Maßnahmen gegen die einfache Erstellung solcher Deepfakes.

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