Prinz William und Kate: Pokerface nach Andrew-Festnahme bei BAFTAs
Die britische Monarchie steht unter verschärfter Beobachtung, nachdem Ex-Prinz Andrew festgenommen wurde. Bei den Britischen Filmpreisen BAFTAs in London zeigten sich Prinz William, 43, und Kate, 44, mit lächelnden Pokerfaces auf dem roten Teppich. Der Auftritt der beiden wurde aus zwei Gründen besonders aufmerksam verfolgt.
Kates Rückkehr nach Krebserkrankung
Es war das erste Mal seit 2023, dass Kate ihren Ehemann William zu der Preisverleihung begleitete. Der britische Thronfolger ist seit 2010 Präsident der BAFTA-Kunststiftung. Im März 2024 hatte Kate öffentlich gemacht, dass bei ihr nach einer Bauchoperation Krebs diagnostiziert wurde und sie eine Chemotherapie begann. Zuvor hatten ihr ungewöhnlich langes Fernbleiben von öffentlichen Terminen zu zahlreichen Verschwörungstheorien geführt. Sie zog sich längere Zeit zurück, bis sie im September 2024 in einem Video bekannt gab, ihre Chemotherapie beendet zu haben. William reduzierte in dieser Zeit seine öffentlichen Termine, um sich mehr um die Kinder zu kümmern. Bei der Gala am Sonntag präsentierten sich William und Kate wieder als starke Einheit.
Andrew-Festnahme belastet Königshaus
Der Auftritt fand kurz nach der Festnahme des ehemaligen Prinzen Andrew statt. Der 66-jährige Bruder von König Charles und Onkel von Prinz William wurde am vergangenen Donnerstag festgenommen. Nach gut zehn Stunden Verhör und Gewahrsam wurde er am Abend unter Auflagen wieder freigelassen. Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen, da er während seiner Zeit als Sonderbeauftragter für Handel zwischen 2001 und 2011 vertrauliche Informationen an den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. König Charles sagte zu, die Ermittlungen gegen seinen jüngeren Bruder zu unterstützen, und betonte, dass das Gesetz seinen Lauf nehmen müsse.
Auf dem roten Teppich wurden Kate und William laut Berichten gefragt, ob die Monarchie in Gefahr sei. Eine direkte Antwort darauf gaben sie nicht, sondern lächelten die unangenehmen Fragen weg. Dieser Auftritt unterstreicht die angespannte Lage des Königshauses, das mit persönlichen Gesundheitsproblemen und politischen Skandalen zu kämpfen hat.



