Demmin: Gottesdienst setzt Zeichen für Menschen mit Demenz
Die Evangelische Kirchengemeinde Demmin veranstaltet am Sonntag, dem 15. Februar, einen besonderen Gottesdienst, der sich gezielt der Lebenssituation von Menschen mit Demenz sowie ihren Angehörigen widmet. Die Andacht beginnt um 10 Uhr im sogenannten Sexagon des Gemeindehauses am Kirchplatz 7 in Demmin und steht unter dem Motto der Gemeinschaft, des Trostes und des Segens.
Fast zwei Millionen Betroffene in Deutschland
Laut Angaben der Kirchengemeinde sind in Deutschland derzeit etwa 1,8 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Dies entspricht ungefähr zwei Prozent der gesamten Bevölkerung. Der Gottesdienst soll daher ein deutliches Zeichen der Solidarität setzen und das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, mit denen Erkrankte und ihre Familien täglich konfrontiert sind.
Pastorin und Hospizdienst gestalten den Gottesdienst
Die Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt Pastorin Uta Voll in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Hospizdienst. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen folgende Aspekte:
- Die Wahrnehmung und Stärkung der Menschen mit Demenz
- Die Förderung von Gemeinschaft und Zusammenhalt
- Die Spendung von Trost und Segen für alle Beteiligten
Eingeladen sind nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch Angehörige, Pflegende sowie die gesamte Kirchengemeinde und interessierte Bürger. Der Gottesdienst im Elsa-Brändström-Haus bietet somit eine Plattform für Begegnung und Unterstützung in einem geschützten Rahmen.
Ziel ist es, durch diese Initiative die Öffentlichkeit für das Thema Demenz zu sensibilisieren und praktische Seelsorge anzubieten. Die Kirchengemeinde Demmin betont, dass jeder willkommen ist, der Anteil nehmen oder einfach nur zuhören möchte.



