Kirchen verlieren weiter Mitglieder: 1,2 Millionen Austritte im Jahr 2025
Kirchen verlieren 1,2 Millionen Mitglieder im Jahr 2025

Anhaltender Mitgliederschwund: Deutsche Kirchen verlieren weiter an Gläubigen

Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland verzeichnen einen ungebrochenen Trend von Mitgliederaustritten. Wie aktuelle Zahlen belegen, setzt sich der Schwund der Gemeinden auch im Jahr 2025 fort.

Dramatische Zahlen für evangelische und katholische Kirche

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz haben am Montag ihre aktuellen Mitgliederstatistiken veröffentlicht. Demnach gehörten den beiden Kirchen Ende des Jahres 2025 insgesamt noch 36,6 Millionen Menschen an. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang von rund 1,2 Millionen Gläubigen.

Die evangelische Kirche zählt damit noch etwa 17,4 Millionen Mitglieder, während die katholische Kirche auf 19,2 Millionen Anhänger kommt. Diese Zahlen verdeutlichen den anhaltenden Trend der Entfremdung von den traditionellen Religionsgemeinschaften.

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Langfristiger Trend setzt sich fort

Der kontinuierliche Mitgliederschwund ist kein neues Phänomen, sondern setzt sich seit Jahren fort. Die aktuellen Daten zeigen jedoch, dass die Austrittswelle unvermindert anhält. Die Gründe für diesen Rückgang sind vielfältig und reichen von gesellschaftlichen Veränderungen bis hin zu innerkirchlichen Kontroversen.

Die Kirchen stehen vor der Herausforderung, ihre Relevanz in einer sich wandelnden Gesellschaft zu bewahren. Die finanziellen Auswirkungen dieser Entwicklung sind erheblich, da die Kirchensteuereinnahmen direkt mit der Mitgliederzahl verknüpft sind.

Experten sehen in diesen Zahlen ein deutliches Signal für den strukturellen Wandel im religiösen Leben Deutschlands. Die traditionellen Großkirchen müssen sich neuen Realitäten stellen und Wege finden, Menschen wieder für den Glauben zu begeistern.

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