Katholische Kirche gründet Betroffenenbeirat zur Aufarbeitung von Missbrauch
Neuer Betroffenenbeirat für Missbrauchsaufarbeitung in Kirche

Katholische Kirche etabliert Betroffenenbeirat für Aufarbeitung von Missbrauchsfällen

In einem bedeutenden Schritt zur Aufklärung von Missbrauchsvorfällen gründen das Erzbistum Berlin, das Bistum Görlitz und die Katholische Militärseelsorge einen neuen Betroffenenbeirat. Dieser soll Menschen, die sexualisierte Gewalt oder sexuellen Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche erlebt haben, aktiv in den Aufarbeitungsprozess einbinden.

Struktur und Beteiligung des neu geschaffenen Gremiums

Der Betroffenenbeirat wird als zentrales Element in der neu aufgestellten Interdiözesanen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs und sexualisierter Gewalt fungieren. Betroffene, die in den Bereichen der beiden Bistümer oder der Militärseelsorge Missbrauch erfahren haben, können sich beim Bistum Berlin für einen Platz im Beirat bewerben. Das Gremium hat die Aufgabe, den Prozess zur Aufklärung und Anerkennung der Gewalttaten zu unterstützen und damit Transparenz sowie Gerechtigkeit zu fördern.

Die Einrichtung des Beirats markiert einen wichtigen Meilenstein in der kirchlichen Aufarbeitung. Durch die direkte Beteiligung der Betroffenen soll sichergestellt werden, dass ihre Perspektiven und Erfahrungen angemessen berücksichtigt werden. Dies unterstreicht das Bestreben der Institutionen, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen wiederherzustellen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Initiative zeigt, dass die katholische Kirche bereit ist, strukturelle Veränderungen voranzutreiben, um Missstände aufzudecken und künftig zu verhindern. Der Betroffenenbeirat wird damit zu einem essenziellen Instrument, um die Aufarbeitung nachhaltig und opferzentriert zu gestalten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration