Pop-Oratorium 'Passion 2026' bringt die Ostergeschichte mit moderner Musik nach Altentreptow
In wenigen Tagen steht Ostern vor der Tür, und in Altentreptow bereitet sich die Gemeinde auf eine besondere künstlerische Darbietung vor. Das Pop-Oratorium mit dem Titel 'Die Passion 2026' wird am 21. März um 19 Uhr im Fritz-Reuter-Saal aufgeführt. Unter der künstlerischen Leitung von Popkantor Thomas Schaer und Kantorin Elisabeth Prinzler erzählt dieses Projekt die Geschichte von Jesus Christus – von seiner Verhaftung und Kreuzigung bis hin zur Auferstehung – in einem modernen Gewand.
Von klassischer Kirchenmusik zu zeitgenössischen Klängen
Statt traditioneller Kirchenmusik setzt das Oratorium auf Pop- und Rockmusik, um die Passionsgeschichte neu zu interpretieren. „Wir fragten uns, welche Musik Jesus wohl hören würde, wenn er heute leben würde“, erklärt Thomas Schaer. „Vielleicht Hip-Hop mit mutigen Texten, berührende Pop-Balladen, entspannten Reggae, improvisierten Free-Jazz, klassische Sinfonik oder sogar rebellischen Heavy-Metal-Punkrock?“ Diese Überlegungen flossen in die Auswahl der Musikstücke ein, die das Stück prägen.
Eine Zusammenarbeit mehrerer Chöre und Solisten
Für die Aufführung haben sich der Pop-Chor aus Neubrandenburg, der Ökumenische Kirchenchor und der Jugendchor von Altentreptow zusammengeschlossen. Insgesamt werden fünf Sänger auf der Bühne stehen, während Claudia Ellgoth als Erzählerin fungiert. Die biblische Passionsgeschichte wird dabei in unsere heutige Lebenswelt übertragen und anhand von 14 bekannten deutschsprachigen Radiosongs erzählt. „In dem Stück geht es um Freundschaft, Liebe, Verrat und Mord“, so Thomas Schaer. „Am Ende gibt es ein Happy End, einen Ausblick auf die Auferstehung und die Osterbotschaft.“
Inspiration aus dem niederländischen Fernsehen
Die Idee für dieses Musical basiert auf dem niederländischen TV-Format 'The Passion', das dort jährlich im Fernsehen ausgestrahlt wird. Das Stück wurde von Chris Merkel und Stefan Reinke in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Lübeck zusammengestellt. Elisabeth Prinzler verrät: „Wir werden unter anderem ‚Wunder geschehen‘ von Nena und ‚Auf uns‘ von Andreas Bourani spielen. Alle Lieder sind an einer passenden Stelle in die Passionsgeschichte eingefügt.“
Förderung und Zielsetzung des Projekts
Das umfangreiche Projekt wird von der Johannes-Bugenhagen-Stiftung und der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern gefördert. „Unser Anliegen ist es, die Ostergeschichte mit moderner Musik aus der heutigen Zeit zu erzählen“, betont Thomas Schaer. „Wir möchten die Osterbotschaft auch denen verkünden, die keinen kirchlichen Hintergrund haben und sie noch nicht kennen. Damit wird es ganz sicher ein bewegender Moment für alle.“ Altentreptows Bürgermeisterin dankte für die Einladung und freut sich darauf, an dem Abend bei der Aufführung mitzuwirken.
Dieses Pop-Oratorium verbindet somit traditionelle religiöse Inhalte mit zeitgenössischer Musikkultur und schafft so einen einzigartigen Zugang zur Osterbotschaft für ein breites Publikum.



