Neue Perspektiven für Mehrgenerationenhaus in Wittenberg nach traurigem Verlust
In der Lutherstadt Wittenberg bahnt sich eine erfreuliche Entwicklung für das Mehrgenerationenhaus „Harold and Maude“ an. Nach dem unerwarteten Tod von Markus Schuliers im November 2025, der lange Zeit die Zukunft der Einrichtung ungewiss erscheinen ließ, gibt es nun konkrete Hoffnung auf einen erfolgreichen Fortbestand.
Gemeinnützige Organisation springt ein
Die gemeinnützige BVIK aus Köthen hat sich bereiterklärt, das Mehrgenerationenhaus zu unterstützen und einen möglichen Trägerwechsel aktiv zu begleiten. Ulrich Heller von der BVIK traf sich kürzlich mit Martina Matussek und Daniel Cornelius Mühlmann in Wittenberg, um die nächsten Schritte zu besprechen. Diese Zusammenarbeit könnte den entscheidenden Impuls geben, um das wertvolle soziale Projekt zu erhalten.
Für die Bürgerinnen und Bürger in Wittenberg und dem gesamten Landkreis bedeutet dies eine wichtige Nachricht. Das Mehrgenerationenhaus ist nicht nur ein Treffpunkt für verschiedene Altersgruppen, sondern auch ein Symbol für gelebte Gemeinschaft und solidarisches Miteinander. Die Unsicherheit der vergangenen Monate wich nun einer vorsichtigen Zuversicht.
Wie könnte es weitergehen?
Die genauen Details des geplanten Trägerwechsels werden derzeit ausgearbeitet. Experten gehen davon aus, dass die BVIK mit ihrer Erfahrung im sozialen Bereich die notwendige Stabilität und fachliche Expertise einbringen kann. Mögliche Szenarien für die Zukunft umfassen:
- Eine Übernahme der Trägerschaft durch die BVIK oder eine Partnerorganisation
- Die Sicherung der finanziellen Grundlagen durch Fördermittel und Spenden
- Die Weiterführung der bewährten Angebote für alle Generationen
- Eine mögliche Erweiterung des Programms unter neuer Leitung
Die beteiligten Akteure betonen, dass es nun darum geht, das Vermächtnis von Markus Schuliers würdig fortzuführen und das Mehrgenerationenhaus als feste Institution in der Region zu etablieren. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie die konkrete Umsetzung des Übergangs gestaltet werden kann.



