Mit der Übergabe von Aschenbecher-Patenschaften hat die Hansestadt Anklam jüngst fünf neue Aschenbecher im Bereich der Innenstadt eingeführt. Das Projekt zielt darauf ab, die Anzahl der Zigarettenstummel im öffentlichen Raum zu reduzieren und für mehr Sauberkeit zu sorgen.
Drei Aschenbecher stehen schon, zwei sind noch geplant
Drei Aschenbecher wurden bereits installiert, zwei weitere Standorte sind vorgesehen, wie das Citymanagement der Peenestadt mitteilt. Die Aktion wurde vom Citymanagement initiiert, das pro Aschenbecher mit Kosten von rund 500 Euro rechnet. Der erste neue Aschenbecher befindet sich am Eingangsbereich des Regionalladens in der Steinstraße. Rund um das Hotel Anklamer Hof wurden gleich zwei Exemplare verteilt. Weitere Standorte sind beim Café Tortenbengel und am Wasserwanderrastplatz an der Peene geplant.
Paten kümmern sich um Entleerung und Sauberkeit
Die Paten übernehmen die regelmäßige Entleerung sowie kleinere Reinigungsarbeiten im Umfeld der Aschenbecher. Die Anschaffung und Aufstellung wurden mit öffentlichen Mitteln finanziert. Nach Angaben der Beteiligten stieß das Projekt früh auf Interesse bei lokalen Unternehmen. Neben mehr Sauberkeit soll die Maßnahme auch die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Gewerbetreibenden stärken.
Jedoch stößt die Aschenbecher-Patenschaft nicht nur auf offene Ohren. Nach Nordkurier Informationen sorgt sie bei einigen Unternehmern für deutliche Kritik. Diese sehen die Sauberkeit der Straßen und Plätze klar als Aufgabe der Stadt und nicht der privaten Anlieger und Mieter.



