Das Projekt eines neuen Autohofs an der Prosigker Kreisstraße in Köthen sorgt für Diskussionen. Ein Anwohner, Rolf Koch, hat sich in einem Schreiben an Oberbürgermeisterin Buchheim gewandt und kritisiert die geplante Bebauung von fünf Hektar Ackerland. Er fragt, warum stattdessen nicht die brachliegenden Flächen des ehemaligen Fliegerhorstes genutzt werden.
Kommunalpolitische Hürde
Der Autohof muss noch eine kommunalpolitische Hürde nehmen. Nachdem der Hauptausschuss vor wenigen Tagen den Entwurf des Bebauungsplans gebilligt hat, fällt die endgültige Entscheidung am 28. April im Stadtrat. Der Anwohner hofft, dass seine Argumente Gehör finden.
Zustand des ehemaligen Fliegerhorstes
Das Pflaster des früheren Appellplatzes der Sowjetarmee am Flugplatz in Köthen ist kaum beschädigt, doch die umliegenden Gebäude sind verfallen. Rolf Koch sieht darin ein Potenzial für eine sinnvollere Nutzung als die Versiegelung von Ackerland.
Die Diskussion um den Autohof zeigt die anhaltende Debatte über Flächenverbrauch und Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung. Der Stadtrat muss nun abwägen zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz landwirtschaftlicher Flächen.



