Eisbachwelle rollt wieder: Überraschende Wende nach Surfverbot
Die Eisbachwelle ist zurück: Nur eine Woche nach dem Surfverbot läuft im Englischen Garten wieder ein offizieller Testbetrieb. Die überraschende Kehrtwende kommt trotz geplanter Demo und anhaltendem Streit zwischen Stadt und Surfer-Community.
Testlauf trotz Kontroverse
Seit Donnerstagvormittag rollt die Welle im Englischen Garten wieder. Erst vergangene Woche hatte die Stadt München das Surfen per Allgemeinverfügung komplett untersagt. Die Entscheidung hatte beim Surf Club München und in der Community für scharfe Kritik gesorgt und die Ankündigung einer Demonstration nach sich gezogen. Nun läuft überraschend ein offizieller Versuch im Wasser.
Die Surfer hatten in einem offenen Brief betont, sie hätten bei Gesprächen im Rathaus nie ein Surfverbot gefordert, und die sofortige Aussetzung der Verfügung vom 10. Februar 2026 verlangt. Das Referat für Klima- und Umweltschutz widersprach dieser Darstellung deutlich und beharrt auf seinen Sicherheitsbedenken.
Geplante Demonstration und Experteneinsatz
Für den 1. März ist eine Demo unter dem Motto "Wir wollen wieder surfen dürfen!" geplant, zu der 500 bis 1000 Teilnehmende erwartet werden. Trotz dieser angespannten Lage findet der Testlauf statt, begleitet von Strömungsexperte Robert Meier-Staude vor Ort.
Wie lange die Welle nun wieder freigegeben bleibt und welche Konsequenzen der Versuch hat, ist noch offen. Die Stadt München prüft derzeit die Ergebnisse des Testlaufs, während die Surfer-Community auf eine dauerhafte Lösung hofft. Weitere Informationen zu den nächsten Schritten werden in Kürze erwartet.



