Güstrow: Krückmannstraße öffnet pünktlich vor Ostern nach umfassender Sanierung
Güstrow: Krückmannstraße öffnet vor Ostern nach Sanierung

Güstrow: Krückmannstraße öffnet pünktlich vor Ostern nach umfassender Sanierung

Die Bauarbeiten in der Krückmannstraße in Güstrow stehen kurz vor dem erfolgreichen Abschluss. Wie Ina Gittner von der Stadtverwaltung mitteilt, soll die Straße in der südwestlichen Altstadt noch vor den Osterfeiertagen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit endet eine mehr als einjährige Sanierungsphase, die im März 2025 begann und das gesamte Straßenbild nachhaltig verändert hat.

Vom holprigen Kopfsteinpflaster zur barriereärmeren Altstadtader

Vor der Sanierung präsentierte sich die Krückmannstraße in einem desolaten Zustand. Holprige Gehwege und marodes Kopfsteinpflaster bestimmten das Bild und erschwerten nicht nur den Verkehr, sondern beeinträchtigten auch die Aufenthaltsqualität im historischen Stadtkern. Die Stadt Güstrow verfolgte mit der umfassenden Baumaßnahme daher mehrere ambitionierte Ziele:

  • Wiederherstellung der Verkehrsfunktion für Fußgänger, Radfahrer und Anliegerverkehr
  • Erneuerung der gesamten städtischen Infrastruktur
  • Schaffung einer barriereärmeren, funktionaleren und optisch ansprechenderen Straße
  • Aufwertung des historischen Stadtbilds

Komplettneugestaltung mit historischem Charakter

Für die Umsetzung dieser Ziele wurde die Krückmannstraße von Grund auf neu gestaltet. Fahrbahn und Gehwege erhielten eine einheitliche Pflasterung aus Naturstein, die sich bewusst am historischen Charakter der Güstrower Altstadt orientiert. Die verbreiterten Gehwege bieten nun deutlich mehr Raum für Fußgänger und verbessern gleichzeitig die Situation für Radfahrer und den notwendigen Anliegerverkehr.

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Die technische Modernisierung umfasste dabei mehrere zukunftsweisende Maßnahmen:

  1. Installation einer neuen LED-Straßenbeleuchtung für energieeffizientes und insektenfreundliches Licht
  2. Komplette Erneuerung der Entwässerungsanlagen und sämtlicher Hausanschlüsse
  3. Modernisierung der Leitungen für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation

Finanzierung und beteiligte Unternehmen

Die Gesamtkosten der aufwändigen Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,89 Millionen Euro. Vorbehaltlich der abschließenden Anerkennung fließen etwa 263.800 Euro aus Städtebaufördermitteln von Bund, Land und Stadt in das Projekt. Mit der praktischen Umsetzung wurde die Firma LTS GmbH beauftragt, während das Ingenieurbüro Wehrle maßgeblich an der Planung beteiligt war.

Die baldige Wiedereröffnung der Krückmannstraße markiert damit nicht nur das Ende einer längeren Bauphase, sondern den Beginn einer qualitativ verbesserten Nutzung dieses wichtigen Altstadtbereichs. Fußgänger, Radfahrer und Anwohner können sich auf eine deutlich angenehmere und sicherere Verkehrssituation freuen, die gleichzeitig das historische Flair Güstrows bewahrt und zeitgemäß weiterentwickelt.

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