Brüssow errichtet höchsten Aussichtsturm der Uckermark am Utkiek-Berg
Höchster Aussichtsturm der Uckermark entsteht in Brüssow

Höchste Baustelle der Region: Brüssow errichtet markanten Aussichtsturm

In der idyllischen Kleinstadt Brüssow in der Uckermark entsteht derzeit die höchste Baustelle der gesamten Region. Auf dem bereits 20 Meter hohen Utkiek-Berg am Stadtrand wird eine imposante, 8,60 Meter hohe Metallkonstruktion errichtet, die Besuchern künftig einen atemberaubenden Blick über die Landschaft ermöglichen soll. Bürgermeister Torsten Eich (CDU) präsentierte das ambitionierte Vorhaben gemeinsam mit Landrätin Karina Dörk (CDU) und Dezernent Henryk Wichmann (CDU) vor der Presse.

Großprojekt mit 659.000 Euro Investitionsvolumen

Der neue Aussichtsturm ist Teil eines umfassenden Bauprojekts im Wert von 659.000 Euro, das durch das europäische LEADER-Programm gefördert wird. „Mit dieser Investition setzt Brüssow ein starkes Zeichen für regionale Entwicklung und Tourismusförderung“, betonte Bürgermeister Eich während des ersten Spatenstichs. Die metallene Konstruktion soll nicht nur tagsüber als Blickfang dienen, sondern möglicherweise auch nachts beleuchtet werden, wodurch sie bereits aus der Ferne als leuchtende Pyramide sichtbar wäre.

Weitere Attraktivitätssteigerungen für Brüssow

Parallel zum Turmbau werden auch die Freilichtbühne und das Seebad der Stadt modernisiert und saniert. „Dort legen die Firmen nach Saisonende los“, versprach Torsten Eich und verwies auf bereits laufende Vorarbeiten. Der Utkiek-Berg entwickelt sich bereits jetzt zu einer beliebten Pilgerstätte für Einheimische und Touristen, die die vorhandenen Bänke zum Verweilen nutzen. Mit dem neuen Turm soll dieser Ort zu einem noch markanteren touristischen Anziehungspunkt werden.

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Generationenübergreifendes Begegnungszentrum geplant

Neben dem Aussichtsturm-Projekt präsentierte die Stadtverwaltung weitere Entwicklungsvorhaben. In einem 100 Jahre alten Gebäude am Karl-Liebknecht-Platz 1 soll ein generationsübergreifendes Begegnungszentrum entstehen. Pfarrer Matthias Gienke, der federführend an den Planungen beteiligt ist, zeigte bereits erste Skizzen und betonte: „Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um Förderungen für dieses Vorhaben zu erhalten.“ Das Erdgeschoss des Gebäudes dient bereits jetzt als beliebter Treffpunkt für Senioren, während im Obergeschoss ein Jugendclub untergebracht ist. Bei erfolgreicher Förderung könnte sogar ein Café eröffnet werden.

Landrätin Karina Dörk lobte ausdrücklich das Engagement der Brüssower und betonte die Bedeutung solcher Projekte für die Stärkung des gemeinschaftlichen Lebens in der Region. Bürgermeister Eich zeigte sich überzeugt: „Brüssow hat Zukunft und ist auf einem guten Weg.“ Mit dem höchsten Aussichtsturm der Uckermark und dem geplanten Begegnungszentrum setzt die Kleinstadt am See deutliche Akzente für ihre weitere Entwicklung.

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