Dringende Sanierung des Königsplatzes gefordert: Bezirksausschuss plädiert für nachhaltige Reparatur der Kiesoberfläche
Der Bezirksausschuss Maxvorstadt hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen Antrag der SPD-Fraktion zur dringenden Reparatur der Oberfläche des Königsplatzes angenommen. Das Gremium sieht insbesondere Radfahrer, Fußgänger, in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen sowie Menschen mit Kinderwagen gefährdet, wenn sie den historischen Platz passieren.
Konkrete Maßnahme: Wassergebundene Kiesfläche als Lösung
In dem Antrag wird die Landeshauptstadt München aufgefordert, die stark beschädigte Kiesoberfläche zeitnah und nachhaltig instand zu setzen. Als konkrete Lösung schlägt der Bezirksausschuss die Herstellung einer wassergebundenen Kiesfläche vor. "Eine wassergebundene Kiesfläche bietet eine nachhaltige und bewährte Lösung", heißt es in der entsprechenden Mitteilung der SPD.
Die aktuellen Kieswege weisen mittlerweile deutliche Unebenheiten und ausgeprägte Wellbildungen auf. Bei Regen bilden sich regelmäßig große Pfützen, und im Winter entstehen gefährliche Eisflächen. Die vorgeschlagene Maßnahme würde für eine tragfähigere und gleichmäßigere Oberfläche sorgen, die Entwässerung verbessern und die Verkehrssicherheit über das ganze Jahr hinweg erhöhen.
Mehr Sicherheit und Barrierefreiheit für einen zentralen öffentlichen Raum
Felix Lang, SPD-Sprecher und Initiator des Antrags, betont die Bedeutung des Königsplatzes: "Der Königsplatz ist einer der zentralen öffentlichen Räume in der Maxvorstadt. Mit einer nachhaltigen Sanierung schaffen wir mehr Sicherheit, bessere Nutzbarkeit und eine langfristig wirtschaftliche Lösung." Gleichzeitig füge sich die wassergebundene Kiesfläche gestalterisch sensibel in das denkmalgeschützte Umfeld des Platzes ein und reduziere langfristig den Aufwand im Unterhalt der Flächen.
Der Bezirksausschuss hält eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahme für dringend geboten, um die sichere und barrierearme Nutzung des Platzes zu gewährleisten. Der historische Königsplatz, der von drei ausdrucksstarken klassizistischen Bauten geprägt ist, hat eine bewegte Geschichte: Er wurde im 19. Jahrhundert unter König Ludwig I. als Kulturplatz geplant, in den 1930er-Jahren von den Nationalsozialisten umgestaltet und 1988 in seinen Ursprungszustand rekonstruiert.



