Comedian und Schauspieler Nick Cannon hat in einem Podcast des US-Magazins TMZ über die unterschiedlichen Regeln gesprochen, die er für seine 15-jährigen Zwillinge Moroccan und Monroe aufstellt. Während er seinem Sohn das Dating erlaubt, verbietet er es seiner Tochter strikt – und begründet dies mit einem klassischen Doppelstandard.
„Mein Sohn datet und ich habe es zugelassen“
Im Gespräch erklärte Cannon zunächst freimütig: „Mein Sohn datet und ich habe es zugelassen.“ Doch als die Moderatorin nachfragte, ob er auch seiner Tochter das Dating erlaube, verneinte er entschieden: „Nein, auf keinen Fall.“ Er räumte ein, dass es sich um einen Doppelstandard handle, betonte aber: „Es gibt einen Unterschied zwischen der Erziehung eines Sohnes und der Erziehung einer Tochter.“
Sorge um die Tochter
Cannon gab zu, dass er um Monroe wesentlich besorgter sei als um Moroccan. „Da draußen gibt es Dinge, vor denen ich meine Tochter schützen muss“, sagte er. Für seinen Sohn gelte das nicht in gleichem Maße – von ihm erwarte er auch nicht, dass er ihn weinend anrufe, weil etwas Schlimmes passiert sei.
Bedingungen für Dates
Immerhin stellte Cannon eine Bedingung: „Wenn sie mir erklären kann, was auf diesen Dates passieren wird, dann kann sie gehen.“ Allerdings müsse ihr Zwillingsbruder Moroccan sie begleiten. „Du gehst nicht allein mit einem kleinen Bastard irgendwohin“, gab Cannon das Gespräch mit seiner Tochter wieder. Zudem drohte er: „Wenn jemand meine Tochter anfasst, komme ich ins Gefängnis.“
Kritik an den Doppelstandards
Cannons Aussagen verdeutlichen ein verbreitetes Muster: Während Söhnen oft mehr Freiheiten zugestanden werden, werden Töchter strenger behütet. Die Begründung – Schutz vor potenziellen Gefahren durch andere Männer – ist ein klassisches Argument, das Frauen seit jeher einschränkt. Wie es seiner Tochter mit dieser Situation geht, verriet Cannon nicht. Die Debatte um ungleiche Erziehungsstandards bleibt damit aktuell.



