Reiter sagt persönliches Erscheinen zu
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird nun doch persönlich zur Vereidigung seines Nachfolgers Dominik Krause (Grüne) am 11. Mai 2026 erscheinen. Das bestätigten Rathaus-Kreise der Abendzeitung (AZ) am Donnerstag. Reiter, der nach der verlorenen Stichwahl krankgeschrieben war, hatte zunächst ungewiss gelassen, ob er an der Zeremonie teilnehmen könne. Nun steht fest: Er wird Krause die Amtskette umhängen.
Genesung schreitet voran
Eine Sprecherin Reiters hatte Anfang der Woche noch erklärt, der scheidende OB sei zwar nicht mehr krankgeschrieben, müsse sich aber weiter erholen. Die AZ berichtete exklusiv über seinen Gesundheitszustand. Reiter selbst hatte nach der Wahl mitgeteilt, an einer ernsthafteren Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden. Er habe körperliche Warnsignale ignoriert und Erkrankungen nicht auskuriert. Die ärztliche Behandlung habe ihn zu längerer Ruhe gezwungen.
Die Krankschreibung ist inzwischen abgelaufen. Dennoch wird Reiter seine Amtsgeschäfte bis zum offiziellen Ende seiner Amtszeit Ende April nicht wieder aufnehmen. Er habe sich freigenommen, um sich zu erholen, so die Sprecherin. Ob er an der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats teilnehmen könne, hänge vom weiteren Genesungsverlauf ab.
Letzte Sitzung ohne Reiter
An der letzten Stadtratssitzung seiner Amtszeit am 29. April wird Reiter nicht teilnehmen. Diese wird von Dominik Krause geleitet, der die Geschäfte bereits kommissarisch führt. Thema der Sitzung sind unter anderem Reiters Nebentätigkeiten. Die offizielle Amtsübergabe findet nun am 11. Mai statt.



