Ein Schüler-Team einer Münchner Inklusionsschule hat mit einer innovativen Geschäftsidee für Aufsehen gesorgt: Die Jugendlichen entwickelten einen Vorschlag für flache, fest installierte Rampen an U-Bahn-Stationen, die Rollstuhlfahrern den Zugang erleichtern sollen. Der Stadtrat hat daraufhin die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) angewiesen, entsprechende Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen.
Hintergrund der Initiative
Die Idee entstand im Rahmen eines Schulprojekts, bei dem die Schüler alltägliche Barrieren in ihrer Umgebung identifizierten. „Oft unsicher“ – so beschrieben sie die Situation an vielen U-Bahn-Eingängen, wo provisorische Rampen oder fehlende Lösungen die Mobilität von Menschen mit Behinderungen einschränken. Das Team präsentierte seine Geschäftsidee in Garching vor einer Jury und überzeugte mit einem durchdachten Konzept.
Reaktion des Stadtrats
Der Stadtrat nahm den Vorschlag auf und forderte die MVG auf, die Machbarkeit zu prüfen. „Wir wollen, dass alle Münchner und Gäste die U-Bahn barrierefrei nutzen können“, erklärte ein Sprecher. Die MVG soll nun konkrete Pläne für die Installation der Rampen vorlegen. Bereits in den kommenden Monaten könnten erste Stationen umgerüstet werden.
Bedeutung für die Inklusion
Experten begrüßen den Vorstoß: „Feste Rampen sind ein großer Schritt für die Barrierefreiheit. Bisher waren viele Stationen nur mit Hilfe oder über Umwege zugänglich“, so ein Verkehrsexperte. Die Schüler selbst zeigten sich stolz: „Wir haben gezeigt, dass junge Menschen etwas bewegen können.“ Die Initiative könnte auch über München hinaus Schule machen.



